Ein lang ersehnter Heimsieg! 

Nach zuletzt zwei Siegen und Auswärtsspielen in Folge, legen wir auch in heimischen Gefilden nach.

Nach einer durch viele berufsbedingte Ausfälle sehr zerfahren Trainingswoche, konnten wir tatsächlich mit einem 12er Kader antreten.
Dies sollte dann auch der Grund für den Sieg werden, mehr dazu später. Steigen wir mit dem „Spielfilm“ ein...

Wir starteten wie in der Vorwoche mit Christian Schröder, Michael Rin, Louis Boldt, Felix Huesmann und Brian Eka.
Wie in den letzten Spielen, trug uns Felix offensiv durch die ersten Minuten. Leider fielen wir defensiv zurück in Szenen, die wir spätestens seit dem Spiel gegen Südwest cleverer lösen wollten: Unnötige Fouls durch zu hohe Aggressivität an den falschen Stellen des Feldes. Was hingegen stimmte, war die Defensive unserer Center gegen Neunkirchens 2,07m Big Man Jan Zimmermann, der im ersten Viertel nur 2 Punkte markierte. Dementsprechend nur ein 3-Punkte-Rückstand zum 16 – 19 im 1. Viertel.
Im zweiten Viertel kam man vor allem offensiv aus dem Rhythmus und machte den Gegner mit einigen Ballverlusten stark. Hier müssen die Bankspieler deutlich konzentrierter agieren und weniger ihr Heil in Einzelaktionen suchen.
Das Resultat 26 – 38 zur Halbzeit.
Im dritten Viertel zeigten die BGler nun endlich die Intensität in der Defense, die man braucht, um einen Gegner in die Knie zu zwingen. Sechs Minuten lang ließen wir keinen Punkt zu und verkürzten auf 34 – 40. Neunkirchen versuchte es mit veränderter Defense, doch anstatt wie in früheren Spielen einzubrechen, konterten wir mit einem 16 – 8 Lauf und gingen mit einer 3-Punkte-Führung (50:47) ins letzte Viertel.
Mit einem 8 – 2 Lauf setzten wir uns erstmals auf gut 9 Punkte ab.
Aber Neunkirchen steckte nicht auf und kam wieder auf 3 Punkte ran.
In Minute 35 und 38 mussten dann Michael und Pat mit 5 Fouls vom Feld. Doch anstatt den Punktestand nur zu verwalten, gelangen uns 10 Punkte in knapp einer Minute, gekrönt durch den Buzzerbeater-Dreier, von Christian Schröder.
Fazit:
Jeder eingesetzte Spieler scorte und wir überzeugten vor allem in der zweiten Halbzeit. In der kommenden Woche gilt es daran zu arbeiten, die Konzentrationsschwächen zu Anfang abzustellen.
Mit 29 Punkten von den Bankspielern zeigte sich auch wieder, wie enorm wichtig ein tiefer Kader ist.

Scorer: Michael Rin 18, Felix Huesmann 12, Patrick Rülke 10, Henrik Bertz 8, Lukas Heyer 6, Brian Eka 5, Christian Schröder 5, Louis Boldt 4, Maxim Dukart 3, Christian Lagemann 2.

Wieder einmal standen die Zeichen für einen Auswärtssieg gegen den letztjährigen Vizemeister nicht gut. Neben den Langzeitverletzten mussten wir auf Patrick Rülke (beruflich), Tim Elkenhans (verletzt) und Christian Lagemann (Grippe) verzichten.

Im ersten Viertel starteten wir, wie in der Vorwoche, offensiv sehr konzentriert und konnten die Angriffe der Kölner schnell kontern. Die Guards brachten den Ball immer wieder zu Felix Huesmann, der einen absoluten Sahnetag erwischte. Die Intensität in der Defensive war dafür augenscheinlich in Aachen geblieben. Ohne jeglichen Körpereinsatz machte man es dem Gegner zu leicht. So endete das erste Viertel folgerichtig mit 32:22.

Dieses Problem bekam man auch im zweiten Viertel nicht in den Griff. Selbst die Kölner Guards konnten Offensivrebounds abgreifen und immer wieder direkt unter dem Korb punkten. Offensiv verzettelte man sich zunehmend in Einzelaktionen und so setzte sich Köln langsam aber stetig weiter ab. Das Resultat: 52:38 zur Pause.

In der Halbzeit erinnerte Coach Vorbeck nochmal daran, dass wir defensiv eines der besten Teams der Liga sind und deutlich härter spielen müssen.

Trotzdem starteten wir unkonzentriert ins dritte Viertel und der Vorsprung der Kölner wuchs auf 19 Punkte.
Doch dann wurde auf einmal der Schalter umgelegt. Die Defensive agierte nun wie ausgewechselt und die Kölner wurden sichtlich nervös, da sie auf einmal nur noch schwere Würfe bekamen.
Mit einem 12 – 0 Run brachten sich die Kaiserstädter wieder in Schlagdistanz und schafften es sogar, in der letzten Sekunde des Viertels, den Ausgleich zum 61:61 zu erringen.
Mit dem Momentum auf Aachener Seite schafften wir es in Minute 32 erstmals in Führung zu gehen. Nun folgte ein Schlagabtausch, in dem beide Seiten immer wieder punkten konnten. Die Vorentscheidung fiel dann mit dem Dreier von Michael Rin zum 78:71, zwei Minuten vor Schluss. Köln spielte nun früh Stop the Clock und schickte uns 16!!! Mal an die Freiwurflinie. Hier ließen wir aber nichts anbrennen und verwandelten starke 14 Würfe. Leider versäumten die Refs hier früh den Pfiff zu nehmen, was Köln mit überharten Fouls quittierte.


Fazit: Ein Sieg mit dem wohl niemand gerechnet hatte. Jeder Spieler punktete und wir zeigten überragende Moral und Kampfgeist. Auch bei Michael Rin scheint nun endlich der Knoten geplatzt zu sein. Er zeigte sein bestes Saisonspiel und führte mit einem überragenden Christian Schröder hervorragend Regie im Spielaufbau.
Nun geht es nächsten Samstag zuhause gegen den punktgleichen TV Neunkirchen, deren Formkurve ebenfalls steil nach oben zeigt. Wir hoffen natürlich, dass wir mit einem Sieg noch weiter an das Mittelfeld der Liga rücken können.

es spielten: Michael Rin (23), Felix Huesmann (21), Henrik Bertz (14), Maxim Dukart (9), Brian Eka (8), Kai Lagemann (6), Christian Schröder (5), Lukas Heyer (3), Louis Boldt(3)

BG gelingt ein Befreiungsschlag

Basketball: Den markigen Worten ihres Trainers lassen die Aachener Korbjäger Taten folgen.  

OBERLIGA

Bonn III – BG Aachen 61:63 (29:32):

Den ersten Auswärtssieg der Saison und wichtige zwei Punkte konnte die BG in Bonn erkämpfen. Kevin Vorbecks Spieler, mit deren Einstellung der Trainer zuletzt hart ins Gericht gegangen war, zeigten die richtige Reaktion und begannen das Spiel mit einem 15:0-Run, der spürbar Selbstvertrauen gab.

Bonn rührte Beton an, um das Spiel zu drehen. Dass die BG den Vorsprung nicht ausbauen konnte, lag an der schlechten Trefferquote aus der Distanz. „Kampf und Einsatz stimmten“, war Vorbeck froh. Drei Minuten vor Ende wurde es noch einmal knapp, als Bonn einen Dreier traf, doch Aachen blieb cool. „Ich bin froh, dass wir auswärts so stark aufgetreten sind“, jubelte Vorbeck, dessen BG mit dem Sieg in der Tabelle zwei Plätze gutmachte.

BG Aachen: Rülke (20), Rin (11), Eka (9), Huesmann (7), Bertz, Schröder (je 5), Dukart (4), Boldt (2)

 

Im letzten Heimspiel gegen Herzogenrath/Baesweiler gab es den ersten und einzigen Sieg in der bisherigen Saison. Darauf aufbauend vor der Heimkulisse zu spielen, wollte das Team um Coach Vorbeck unbedingt den nächsten Sieg holen.

Es dauerte allerdings bis zur 8 Minute bis Louis Boldt die ersten Zähler gelangen. Der Gegner hatte bis dahin schon einen 16 – 0 Run hingelegt, den auch eine frühe Auszeit nicht stoppen konnte. Louis Punkte sollten dann aber der Startschuss zu einem 9:2 run sein. Im zweiten Viertel war es dann Maxim Dukart, der 8 der 11 Punkte machte und so als einziger Spieler Normalform fand. Selbst ließ man den Gegner trotz wechselnder Verteidigungsformen immer wieder leichte Punkte machen und auf 21 Punkte davon ziehen.

Zur Halbzeit stand es schon 41 – 20.

Die Halbzeitansprache wurde deutlich und das Team reagierte. Angeführt durch Maxim und Kai kam man auf 10 Punkte heran. Doch durch einige Ballverluste in den letzten zwei Minuten des dritten Viertels ermöglichte man es dem Gegner wieder auf 16 davon zu ziehen.

Statt sich in den letzten 10 Minuten des Spiels darauf zu fokussieren, sich noch ein weiteres Mal aufzubäumen, zeigten einige Spieler Konzentrationsschwächen und verloren durch Schrittfehler und konfuse Aktionen den Ball.

Fazit: Maxim und Christian Lagemann zeigen heute ihr bestes Saisonspiel. Spieler die normalerweise konstant punkten, zeigten sich blass und unkonzentriert. Die große Stärke des Teams der ersten Spiele war die Verteidigung und der Einsatz, die die Spiele auch gegen Topteams knapp gehalten haben. Zur dieser Stärke muss in den nächsten Wochen unbedingt wieder zurückgefunden werden.

Mit Tabellenplatz zehn befindet man sich ganz klar in der Abstiegszone, diese gilt es mit konzentrierter Arbeit schnellstmöglich wieder zu verlassen.

es spielten: Maxim Dukart  20, Christian Lagemann 12, Louis Boldt 5, Kai Lagemann 5, Felix Huesmann 4, Henrik Bertz 3, Brian Eka 3, Tim Elkenhans 2, Lukas Heyer, Christian Schröder

Die Siegesserie geht weiter!

DJK Frankenberg 2 vs. Damen 1 

37:70 (18:30)

Mit Blick auf die Tabelle wurde schnell deutlich, dass für die BG Damen auswärts im Derby gegen DJK Frankenberg 2 nur ein Sieg akzeptabel sein würde.

Direkt von Anfang an zeigten die BG Damen ein hervorragendes Spiel und setzen mit einem 0:10 „run“ ein Statement. Auch den Rest des Viertels dominierte die BG und setzte sich mit 5:18 in Führung.

Das zweite Viertel war von Freiwürfen geprägt und die Frankenbergerinnen nutzen dies zu ihrem Vorteil aus. Sie erzielten 12 von ihren 18 Punkten in der ersten Halbzeit alleine durch Freiwürfe. Somit mussten einige BG Damen bereits früh mit zwei oder drei Fouls auf der Bank Platz nehmen und das Viertel ging mit 13:12 an die Gastgeber.

Nach der Halbzeit hieß es die Intensität zu halten und den Vorsprung auszubauen. Durch eine sehr gut funktionierende Presse gelangen Laura Mertsch und Franci Vazquez mehrere „steals“, die in „einfachen“ Punkten für die BG resultierten. Bei einem Punktestand von 26:48 in der 28 Minute schienen die Damen nicht mehr zu stoppen zu sein. Doch dann der Schock: Jugendspielerin Lia Keuters knickte bei einem Rebound um, verletzte sich am Knöchel und konnte nicht mehr weiterspielen (3.Viertel 11:22).

Das vierte Viertel spielten die BG Damen foul- und verletzungsbeding nur mit einem Center auf dem Feld. Doch kein Problem für Ana Perak. Sie setzte sich unter dem Korb durch und war zum Teil nur noch durch Fouls aufzuhalten (4. Viertel 8:18).

Die BG Damen rechtfertigten mit einem 37:70 Sieg ihren Platz in der Tabelle und setzen ihr Siegesserie fort. In ihrem nächsten Heimspiel am 21.10.2017 um 16:30 Uhr empfangen sie die Telekom Baskets Bonn 2.

Es spielten: Kaiser (-), Mertsch (11), Vazquez (14), Hangen (1), Perak (17), Gries (6), Radisic (4), Keuters (6), Rahe (11/ 2 Dreier)

TSV Bayer 04 Leverkusen 2 vs. Herren 1

91:49 (44:22)

Nachdem wir in der Vorwoche endlich den ersten Sieg einfahren konnten, wollten wir unbedingt nachlegen, auch wenn das gegen bisher ungeschlagene Leverkusener wohl extrem schwer werden sollte. Zu  den bereits bekannten Pro B Doppellizenzspielern, gesellte sich der schon für Würzburg in der BBL spielende Marvin Heckel zum Leverkusener Kader.  Bei uns fehlten nach wie vor Julian Sauerwald, Michael Rin, Fabian Wesemann und Henrik Bertz.

Neu im Team der BG Aachen ist der 19-jährige Lukas Heyer, der am Mittwoch vom 2. Regionalligisten Bayer Uerdingen in die Domstadt wechselte.  Wir starteten schwach ins Spiel und Leverkusen setzt uns von Anfang an unter Druck. Tim musste nach wenigen Minuten ausgewechselt werden, da sein Fuß wieder Probleme machte und Louis nahm früh mit 3 Fouls auf der Bank Platz. Mit nun zwei Aufbauspielern auf dem Feld stabilisierten wir uns ein wenig. Der Gegner kam durch die aggressive Presse früh in Teamfouls, die daraus resultierenden Freiwürfe konnten wir aber nicht für uns nutzen, da wir eine nicht akzeptable Quote von 11 von 28 warfen.

In der zweiten Halbzeit boten wir zumindest im Angriff eine ansprechende Leistung. Felix Huesmann scorte 10 Punkte hintereinander und ein Aufbäumen gegen die Niederlage war auf jeden Fall zu spüren. Doch die Leverkusener Guards zeigten nun ihre Extraklasse und trafen nun nahezu alles aus dem Drei- Punkte Bereich und das Viertel endete mit 22 – 22.

Im letzten Viertel änderte sich der Spielverlauf kaum und so wurde nochmal rotiert und alle Spieler bekamen ihre Einsatzzeit.

Fazit: Mit 42 Punkten zu verlieren tut weh, ist aber gerecht da unsere Defense nicht die Intensität erreichte die nötig war, um Leverkusen körperlich oder mental zu stören. Nun gilt es die drei spielfreien Wochen zu nutzen und die Mannschaft mit ihren neuen bzw. zurückkehrenden Spieler auf die Teams einzustellen, die sich in unserer Tabellenregion aufhalten.

Es spielten: Felix Huesmann (12), Patrick Rülke (4), Louis Boldt (2), Brian Eka (2), Kai Lagemann (5), Christian Lagemann (3), Christian Schröder (4), Jan Richter (7), Maxim Dukart (7), Tim Elkenhans (1) Borys Zygmanski, Lukas Heyer

Ein Sieg zum Saisonabschluss

Den Start ins letzte Saisonspiel verschliefen wir vollkommen. Die Defensive war nicht gut, sodass die Gäste aus Köln viele einfach Punkte erzielen konnten. Noch schlimmer war allerdings unsere Offense, dort lief nichts zusammen, es wurde ohne jegliche Ordnung zum Korb gezogen oder geworfen und die Kölnerinnen spielten einen Vorsprung von 8 Punkten heraus (1. Viertel 8:16).

Damit wir uns die Feier nach dem Spiel auch verdienen, musste sich dringend etwas ändern. Und das gelang auch. Mit einem 17:4-Lauf stellten wir das Spiel auf den Kopf und lagen in Führung. Bis zur Pause fanden dann aber auch die Rheinstars zurück in die Partie und es war weiter alles offen (2. Viertel 19:11).

Das 3. Viertel verlief ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gäste. Auf beiden Seiten war es ein hart umkämpftes Spiel, die Schiris pfiffen sehr kleinlich und manchmal auch unverständlich. Aber beide Mannschaften mussten damit umgehen und durften sich nicht davon beeinflussen lassen (3. Viertel 10:13).

Die Entscheidung musste im letzten Viertel fallen. Bis zur 39. Minute lagen die Kölnerinnen knapp in Führung. Doch dann gab es ein 5. Foul und ein technisches Foul gegen Köln. Wir hatten 3 Freiwürfe und Einwurf. Daraus konnten wir 4 Punkte erzielen und in Führung gehen. Die Gäste hatten im Anschluss noch die Chance mit Freiwürfen auszugleichen, behielten an der Linie aber nicht die Nerven. Danach trafen wir noch 1 von 2 Freiwürfen, Spielende, Sieg mit 3. Glücklich und hart umkämpft, aber gewonnen ist gewonnen! (4. Viertel 17:11).

Mit dem Sieg im Gepäck fuhren wir dann zur anschließenden (sehr gelungenen) Saisonabschlussfeier.

Es spielten: Mertsch (4), Papanikolaou (2), Hangen (19), Perak (8), Gries (8), Kloepfer (2), Liermann (-), Radisic (-), Vazquez (11), Heß (-), Rahe (-), Beuel (-).

Saisonfazit: Im November standen wir noch auf dem vorletzten Tabellenplatz und spielten gegen den Abstieg. Dann steigerten wir uns aber kontinuierlich, bekamen unsere Nerven besser in den Griff und gewannen auch knappe Spiele. In der Tabelle arbeiteten wir uns immer weiter nach oben. Spiele, die wir in der Hinrunde noch verloren haben, konnten wir in der Rückrunde (teils sogar deutlich) gewinnen. Am Ende erkämpften wir uns den 4. Tabellenplatz, vor Frankenberg. Das lässt uns mit Vorfreude auf die nächste Saison blicken, dann können wir hoffentlich die ganze Saison gute Leistungen zeigen. Wer weiß, wie weit nach oben es dann noch gehen kann!

Vielen Dank an Richard fürs Coaching, Bettina und den restlichen Vorstand für die Unterstützung und natürlich an das Team, ihr seid echt super!

 Bericht: Annka Beuel

Den 4. Platz gesichert!

In einem knappen und vor allen Dingen spannenden Spiel sicherten wir uns einen Spieltag vor Ende den 4. Tabellenplatz in der Landesliga!

Der Start ins Spiel gelang furios, nach 4 Minuten führten wir bereits mit 0:11. Zauberpässe in der Offense, stark zum Korb gezogen und alles getroffen, dazu eine gute Defense. Es schien zu einem deutlichen Spiel zu werden, doch dann wachte Hürth auf. Die Gastgeberinnen konnten von uns auf dem Weg zum Korb nicht mehr entscheidend gestoppt werden, vor allen Dingen aber ließen wir zu viele Rebounds zu. So verkürzte Hürth den Rückstand auf 5 Punkte (1. Viertel 12:17).

Die nächsten 10 Minuten waren ausgeglichener, wir zogen weiter zum Korb und konnten nur durch Fouls gestoppt werden. 10 unserer 12 Punkte erzielten wir durch Freiwürfe! Daraus resultierte allerdings auch ein sehr zerfahrenes Spiel, es konnte kein richtiger Spielfluss aufkommen. Die Gegnerinnen knabberten ihren Rückstand bis zur Pause weiter ab (2. Viertel 15:12).

Für das 3. Viertel nahmen wir uns vor, wieder so konsequent zu spielen, wie in den ersten Spielminuten. Dies gelang nur teilweise, oft kamen wir mit der Defense der Hürtherinnen nicht klar, weshalb die Offensive sehr unstrukturiert war. Wenn die Systeme dann allerdings mal liefen, konnten wir daraus auch punkten. So bauten wir uns wieder einen kleinen Vorsprung auf (3. Viertel 11:15).

In den ersten Minuten des letzten Viertels verteidigten wir stark und erlaubten den Gastgeberinnen nur Freiwurfpunkte. In der 36. Minuten hatten wir uns wieder eine 11-Punkte-Führung herausgespielt. Nun mussten wir diese Führung über die Zeit bringen. Und es wurde nochmal spannend… Hürth traf einen Dreier und verkürzte. Doch im Anschluss hatten sie ihre Nerven nicht unter Kontrolle, Foul und technisches Foul gegen die Bank, 3 Freiwürfe für uns. Sara verwandelte ganz cool alle! Zwar leisteten wir uns in den letzten 2 Minuten noch einige Turnover, aber die Hürtherinnen konnten keinen Profit draus schlagen (4. Viertel 9:12).

So gewannen wir letztlich verdient, wenn auch nicht deutlich genug gegen den direkten Tabellennachbarn und zogen an Hürth vorbei auf den 4. Tabellenplatz. Dieser ist uns auch nicht mehr zu nehmen, ganz egal, wie das letzte Spiel gegen die Rheinstars ausgeht. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel wollen wir uns aber noch die positive Bilanz über die komplette Saison sichern. Im Moment haben wir 10 Siege und 9 Niederlagen. Schon damit können wir extrem stolz auf uns sein! 4. Platz im erst 2. Jahr in der Landesliga!

Es spielten: Papanikolaou (7), Mertsch (13), Hangen (18), Perak (-), Gries (2), Kloepfer (7), Heß (-), Radisic (9), Wedemann (-), Overs (-), Beuel (-).

Bericht: Annka Beuel

Nächste Revanche geglückt

Im Hinspiel gab es gegen Rhöndorf noch eine unnötige und knappe Niederlage, wofür wir unbedingt Wiedergutmachung wollten. Dabei kam uns zu Gute, dass die Gäste nur mit 5 Spielerinnen angereist waren. Daher lautete die klare Vorgabe vom Coach: schnell spielen und die Gegnerinnen müde laufen, da wir selber mit (wie immer) großem Kader gut durchwechseln konnten.

Dieser Plan ging zu Beginn des Spiels noch nicht auf. Die Gäste liefen Fastbreaks und wir waren noch nicht richtig wach. Die Presse war nicht intensiv genug auch in der Offensive lief es noch nicht gut. So spielten wir uns nur eine knappe Führung heraus (1. Viertel 13:9).

Auch die nächsten 10 Minuten verliefen ähnlich. Dazu kamen noch einige unverständliche Pfiffe der Schiris, die Gäste hatten in diesem Viertel 8 Freiwürfe und wir keinen einzigen, über das gesamte Spiel fiel dies noch deutlicher auf: 27 für Rhöndorf, 6 für uns (Fouls: 6 von Rhöndorf, 18 von uns). So gingen wir mit einer 4 Punkte Führung in die Halbzeit (2. Viertel 11:11).

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zuerst das gleiche Bild. Doch nach und nach wurden die Gäste müder und wir schalteten mehrere Gänge hoch. Endlich war die Defense hellwach und daraus erzielten wir viele Fastbreak-Punkte. Ab der 27. Minute beim Stand von 31:30 legten wir einen 25:2 Lauf aufs Parkett und feierten am Ende die deutliche Revanche (3. Viertel 18:10, 4. Viertel 14:2).

Mit zwei Siegen aus den letzten beiden Saisonspielen können wir den 4. Tabellenplatz sichern, was eine super Leistung für die zweite Saison in der Landesliga wäre. Beide Hinspiele haben wir gewonnen und wir haben uns im Verlauf der Saison auf jeden Fall gesteigert. Daher gehen wir voll Selbstvertrauen in diese Spiele und wollen nochmal unsere besten Leistungen abrufen, um zu zeigen, dass wir nicht ohne Grund dort oben in Tabelle stehen.

 Es spielten: Mertsch (2), Papanikolaou (2), Flintrop (-), Hangen (11), Perak (2), Gries (4), Kloepfer (4), Liermann (4), Radisic (3), Vazquez (14), Beuel (10).