Die Siegesserie geht weiter!

DJK Frankenberg 2 vs. Damen 1 

37:70 (18:30)

Mit Blick auf die Tabelle wurde schnell deutlich, dass für die BG Damen auswärts im Derby gegen DJK Frankenberg 2 nur ein Sieg akzeptabel sein würde.

Direkt von Anfang an zeigten die BG Damen ein hervorragendes Spiel und setzen mit einem 0:10 „run“ ein Statement. Auch den Rest des Viertels dominierte die BG und setzte sich mit 5:18 in Führung.

Das zweite Viertel war von Freiwürfen geprägt und die Frankenbergerinnen nutzen dies zu ihrem Vorteil aus. Sie erzielten 12 von ihren 18 Punkten in der ersten Halbzeit alleine durch Freiwürfe. Somit mussten einige BG Damen bereits früh mit zwei oder drei Fouls auf der Bank Platz nehmen und das Viertel ging mit 13:12 an die Gastgeber.

Nach der Halbzeit hieß es die Intensität zu halten und den Vorsprung auszubauen. Durch eine sehr gut funktionierende Presse gelangen Laura Mertsch und Franci Vazquez mehrere „steals“, die in „einfachen“ Punkten für die BG resultierten. Bei einem Punktestand von 26:48 in der 28 Minute schienen die Damen nicht mehr zu stoppen zu sein. Doch dann der Schock: Jugendspielerin Lia Keuters knickte bei einem Rebound um, verletzte sich am Knöchel und konnte nicht mehr weiterspielen (3.Viertel 11:22).

Das vierte Viertel spielten die BG Damen foul- und verletzungsbeding nur mit einem Center auf dem Feld. Doch kein Problem für Ana Perak. Sie setzte sich unter dem Korb durch und war zum Teil nur noch durch Fouls aufzuhalten (4. Viertel 8:18).

Die BG Damen rechtfertigten mit einem 37:70 Sieg ihren Platz in der Tabelle und setzen ihr Siegesserie fort. In ihrem nächsten Heimspiel am 21.10.2017 um 16:30 Uhr empfangen sie die Telekom Baskets Bonn 2.

Es spielten: Kaiser (-), Mertsch (11), Vazquez (14), Hangen (1), Perak (17), Gries (6), Radisic (4), Keuters (6), Rahe (11/ 2 Dreier)

TSV Bayer 04 Leverkusen 2 vs. Herren 1

91:49 (44:22)

Nachdem wir in der Vorwoche endlich den ersten Sieg einfahren konnten, wollten wir unbedingt nachlegen, auch wenn das gegen bisher ungeschlagene Leverkusener wohl extrem schwer werden sollte. Zu  den bereits bekannten Pro B Doppellizenzspielern, gesellte sich der schon für Würzburg in der BBL spielende Marvin Heckel zum Leverkusener Kader.  Bei uns fehlten nach wie vor Julian Sauerwald, Michael Rin, Fabian Wesemann und Henrik Bertz.

Neu im Team der BG Aachen ist der 19-jährige Lukas Heyer, der am Mittwoch vom 2. Regionalligisten Bayer Uerdingen in die Domstadt wechselte.  Wir starteten schwach ins Spiel und Leverkusen setzt uns von Anfang an unter Druck. Tim musste nach wenigen Minuten ausgewechselt werden, da sein Fuß wieder Probleme machte und Louis nahm früh mit 3 Fouls auf der Bank Platz. Mit nun zwei Aufbauspielern auf dem Feld stabilisierten wir uns ein wenig. Der Gegner kam durch die aggressive Presse früh in Teamfouls, die daraus resultierenden Freiwürfe konnten wir aber nicht für uns nutzen, da wir eine nicht akzeptable Quote von 11 von 28 warfen.

In der zweiten Halbzeit boten wir zumindest im Angriff eine ansprechende Leistung. Felix Huesmann scorte 10 Punkte hintereinander und ein Aufbäumen gegen die Niederlage war auf jeden Fall zu spüren. Doch die Leverkusener Guards zeigten nun ihre Extraklasse und trafen nun nahezu alles aus dem Drei- Punkte Bereich und das Viertel endete mit 22 – 22.

Im letzten Viertel änderte sich der Spielverlauf kaum und so wurde nochmal rotiert und alle Spieler bekamen ihre Einsatzzeit.

Fazit: Mit 42 Punkten zu verlieren tut weh, ist aber gerecht da unsere Defense nicht die Intensität erreichte die nötig war, um Leverkusen körperlich oder mental zu stören. Nun gilt es die drei spielfreien Wochen zu nutzen und die Mannschaft mit ihren neuen bzw. zurückkehrenden Spieler auf die Teams einzustellen, die sich in unserer Tabellenregion aufhalten.

Es spielten: Felix Huesmann (12), Patrick Rülke (4), Louis Boldt (2), Brian Eka (2), Kai Lagemann (5), Christian Lagemann (3), Christian Schröder (4), Jan Richter (7), Maxim Dukart (7), Tim Elkenhans (1) Borys Zygmanski, Lukas Heyer

Ein Sieg zum Saisonabschluss

Den Start ins letzte Saisonspiel verschliefen wir vollkommen. Die Defensive war nicht gut, sodass die Gäste aus Köln viele einfach Punkte erzielen konnten. Noch schlimmer war allerdings unsere Offense, dort lief nichts zusammen, es wurde ohne jegliche Ordnung zum Korb gezogen oder geworfen und die Kölnerinnen spielten einen Vorsprung von 8 Punkten heraus (1. Viertel 8:16).

Damit wir uns die Feier nach dem Spiel auch verdienen, musste sich dringend etwas ändern. Und das gelang auch. Mit einem 17:4-Lauf stellten wir das Spiel auf den Kopf und lagen in Führung. Bis zur Pause fanden dann aber auch die Rheinstars zurück in die Partie und es war weiter alles offen (2. Viertel 19:11).

Das 3. Viertel verlief ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gäste. Auf beiden Seiten war es ein hart umkämpftes Spiel, die Schiris pfiffen sehr kleinlich und manchmal auch unverständlich. Aber beide Mannschaften mussten damit umgehen und durften sich nicht davon beeinflussen lassen (3. Viertel 10:13).

Die Entscheidung musste im letzten Viertel fallen. Bis zur 39. Minute lagen die Kölnerinnen knapp in Führung. Doch dann gab es ein 5. Foul und ein technisches Foul gegen Köln. Wir hatten 3 Freiwürfe und Einwurf. Daraus konnten wir 4 Punkte erzielen und in Führung gehen. Die Gäste hatten im Anschluss noch die Chance mit Freiwürfen auszugleichen, behielten an der Linie aber nicht die Nerven. Danach trafen wir noch 1 von 2 Freiwürfen, Spielende, Sieg mit 3. Glücklich und hart umkämpft, aber gewonnen ist gewonnen! (4. Viertel 17:11).

Mit dem Sieg im Gepäck fuhren wir dann zur anschließenden (sehr gelungenen) Saisonabschlussfeier.

Es spielten: Mertsch (4), Papanikolaou (2), Hangen (19), Perak (8), Gries (8), Kloepfer (2), Liermann (-), Radisic (-), Vazquez (11), Heß (-), Rahe (-), Beuel (-).

Saisonfazit: Im November standen wir noch auf dem vorletzten Tabellenplatz und spielten gegen den Abstieg. Dann steigerten wir uns aber kontinuierlich, bekamen unsere Nerven besser in den Griff und gewannen auch knappe Spiele. In der Tabelle arbeiteten wir uns immer weiter nach oben. Spiele, die wir in der Hinrunde noch verloren haben, konnten wir in der Rückrunde (teils sogar deutlich) gewinnen. Am Ende erkämpften wir uns den 4. Tabellenplatz, vor Frankenberg. Das lässt uns mit Vorfreude auf die nächste Saison blicken, dann können wir hoffentlich die ganze Saison gute Leistungen zeigen. Wer weiß, wie weit nach oben es dann noch gehen kann!

Vielen Dank an Richard fürs Coaching, Bettina und den restlichen Vorstand für die Unterstützung und natürlich an das Team, ihr seid echt super!

 Bericht: Annka Beuel

Den 4. Platz gesichert!

In einem knappen und vor allen Dingen spannenden Spiel sicherten wir uns einen Spieltag vor Ende den 4. Tabellenplatz in der Landesliga!

Der Start ins Spiel gelang furios, nach 4 Minuten führten wir bereits mit 0:11. Zauberpässe in der Offense, stark zum Korb gezogen und alles getroffen, dazu eine gute Defense. Es schien zu einem deutlichen Spiel zu werden, doch dann wachte Hürth auf. Die Gastgeberinnen konnten von uns auf dem Weg zum Korb nicht mehr entscheidend gestoppt werden, vor allen Dingen aber ließen wir zu viele Rebounds zu. So verkürzte Hürth den Rückstand auf 5 Punkte (1. Viertel 12:17).

Die nächsten 10 Minuten waren ausgeglichener, wir zogen weiter zum Korb und konnten nur durch Fouls gestoppt werden. 10 unserer 12 Punkte erzielten wir durch Freiwürfe! Daraus resultierte allerdings auch ein sehr zerfahrenes Spiel, es konnte kein richtiger Spielfluss aufkommen. Die Gegnerinnen knabberten ihren Rückstand bis zur Pause weiter ab (2. Viertel 15:12).

Für das 3. Viertel nahmen wir uns vor, wieder so konsequent zu spielen, wie in den ersten Spielminuten. Dies gelang nur teilweise, oft kamen wir mit der Defense der Hürtherinnen nicht klar, weshalb die Offensive sehr unstrukturiert war. Wenn die Systeme dann allerdings mal liefen, konnten wir daraus auch punkten. So bauten wir uns wieder einen kleinen Vorsprung auf (3. Viertel 11:15).

In den ersten Minuten des letzten Viertels verteidigten wir stark und erlaubten den Gastgeberinnen nur Freiwurfpunkte. In der 36. Minuten hatten wir uns wieder eine 11-Punkte-Führung herausgespielt. Nun mussten wir diese Führung über die Zeit bringen. Und es wurde nochmal spannend… Hürth traf einen Dreier und verkürzte. Doch im Anschluss hatten sie ihre Nerven nicht unter Kontrolle, Foul und technisches Foul gegen die Bank, 3 Freiwürfe für uns. Sara verwandelte ganz cool alle! Zwar leisteten wir uns in den letzten 2 Minuten noch einige Turnover, aber die Hürtherinnen konnten keinen Profit draus schlagen (4. Viertel 9:12).

So gewannen wir letztlich verdient, wenn auch nicht deutlich genug gegen den direkten Tabellennachbarn und zogen an Hürth vorbei auf den 4. Tabellenplatz. Dieser ist uns auch nicht mehr zu nehmen, ganz egal, wie das letzte Spiel gegen die Rheinstars ausgeht. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel wollen wir uns aber noch die positive Bilanz über die komplette Saison sichern. Im Moment haben wir 10 Siege und 9 Niederlagen. Schon damit können wir extrem stolz auf uns sein! 4. Platz im erst 2. Jahr in der Landesliga!

Es spielten: Papanikolaou (7), Mertsch (13), Hangen (18), Perak (-), Gries (2), Kloepfer (7), Heß (-), Radisic (9), Wedemann (-), Overs (-), Beuel (-).

Bericht: Annka Beuel

Nächste Revanche geglückt

Im Hinspiel gab es gegen Rhöndorf noch eine unnötige und knappe Niederlage, wofür wir unbedingt Wiedergutmachung wollten. Dabei kam uns zu Gute, dass die Gäste nur mit 5 Spielerinnen angereist waren. Daher lautete die klare Vorgabe vom Coach: schnell spielen und die Gegnerinnen müde laufen, da wir selber mit (wie immer) großem Kader gut durchwechseln konnten.

Dieser Plan ging zu Beginn des Spiels noch nicht auf. Die Gäste liefen Fastbreaks und wir waren noch nicht richtig wach. Die Presse war nicht intensiv genug auch in der Offensive lief es noch nicht gut. So spielten wir uns nur eine knappe Führung heraus (1. Viertel 13:9).

Auch die nächsten 10 Minuten verliefen ähnlich. Dazu kamen noch einige unverständliche Pfiffe der Schiris, die Gäste hatten in diesem Viertel 8 Freiwürfe und wir keinen einzigen, über das gesamte Spiel fiel dies noch deutlicher auf: 27 für Rhöndorf, 6 für uns (Fouls: 6 von Rhöndorf, 18 von uns). So gingen wir mit einer 4 Punkte Führung in die Halbzeit (2. Viertel 11:11).

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zuerst das gleiche Bild. Doch nach und nach wurden die Gäste müder und wir schalteten mehrere Gänge hoch. Endlich war die Defense hellwach und daraus erzielten wir viele Fastbreak-Punkte. Ab der 27. Minute beim Stand von 31:30 legten wir einen 25:2 Lauf aufs Parkett und feierten am Ende die deutliche Revanche (3. Viertel 18:10, 4. Viertel 14:2).

Mit zwei Siegen aus den letzten beiden Saisonspielen können wir den 4. Tabellenplatz sichern, was eine super Leistung für die zweite Saison in der Landesliga wäre. Beide Hinspiele haben wir gewonnen und wir haben uns im Verlauf der Saison auf jeden Fall gesteigert. Daher gehen wir voll Selbstvertrauen in diese Spiele und wollen nochmal unsere besten Leistungen abrufen, um zu zeigen, dass wir nicht ohne Grund dort oben in Tabelle stehen.

 Es spielten: Mertsch (2), Papanikolaou (2), Flintrop (-), Hangen (11), Perak (2), Gries (4), Kloepfer (4), Liermann (4), Radisic (3), Vazquez (14), Beuel (10).

Gegen den Tabellenführer aus Köln war auch im Rückspiel nichts zu holen. Im Hinspiel konnten wir das Ergebnis noch bis zum Ende offen halten und verloren nur knapp. Diese Mal kamen die Kölnerinnen besser ins Spiel und führten nach 8 Minuten schon mit 17:4. Ein ums andere Mal spielten sie mit schnellen, langen Bällen unsere Ganzfeld-Presse aus und verunsicherten unseren Spielaufbau (1. Viertel 21:13).

Die nächsten 10 Minuten gestalteten wir zwar ausgeglichener, aber wir mussten uns weiter steigern. Das war noch nicht alles, was wir können, so gingen wir mit einem 12-Punkte-Rückstand in die Halbzeit (2. Viertel 12:8).

In der Pausenansprache machte Richard deutlich, dass die nächsten 10 Minuten das Spiel entscheiden werden. Entweder, wir legen alle eine Schippe drauf und machen es nochmal spannend, oder Köln setzt sich entscheidend ab. Leider passierte Letzteres, innerhalb von 4 Minuten brachten die Gastgeberinnen einen 9:0-Lauf aufs Parkett und führten mit 19 Punkten. Zum Ende des Viertel betrug der Vorsprung sogar 23 Punkte (3. Viertel 21:10).

Wir wollten uns allerdings nicht aufgeben und mit einer so deutlichen Niederlage in die letzten drei Saisonspiele gehen. Alle spornten sich gegenseitig an, wir zogen klug zum Korb und konnten oft nur durch Fouls gestoppt werden. Die Ganzfeld-Defense funktionierte endlich, wodurch wir einfache Korbleger hatten. Und der Tabellenführer wurde immer nervöser. Plötzlich waren wir wieder bis auf 10 Punkte dran! Leider lief uns dann die Zeit davon, wer weiß, was mit ein paar Minuten mehr noch möglich gewesen wäre… (4. Viertel 12:21).

Die Leistung aus den letzten 10 Minuten müssen wir in den nächsten Spielen über 40 Minuten halten, dann sind noch 3 Siege zum Abschluss der Saison drin! (Und damit auch der Tabellenplatz vor Frankenberg!)

Es spielten: Mertsch (-), Papanikolaou (1), Flintrop (9), Hangen (15), Perak (2), Gries, Kloepfer (4), Liermann (7), Heß (2), Vazquez (10), Rahe (-), Beuel (2).

Bericht: Annka Beuel

Revanche geglückt!

Nach der dummen Hinspielniederlage wollten wir im Rückspiel auf jeden Fall die Revanche gegen die SG Sechtem und unseren Tabellenplatz behaupten.

Dies gelang auch über weite Strecken auf überzeugende Weise. Schon im ersten Viertel wurde mit viel Druck in der Defense der Grundstein zum Sieg gelegt. Abgesehen von der 1:0 Führung der Gäste hatten wir immer mehr Punkte auf der Anzeigetafel (1. Viertel 14:5).

Im zweiten Viertel konnten wir den Vorsprung leicht ausbauen. Die Defense war immer noch stark, offensiv hätte es allerdings noch flüssiger laufen können. Doch wie man so schön sagt: „Defense wins championships…“ (2. Viertel 11:8).

Nach dem Seitenwechsel funktionierte auch die Offensive besser, was in einer zwischenzeitlichen Führung mit 21 Punkten resultierte. In den letzten 4 Minuten des 3. Viertels fielen bei uns aber überhaupt keine Körbe mehr, weil auch einige Dinge ausprobiert wurden, sodass die Sechtemerinnen den Rückstand verkürzen konnten (3. Viertel 14:13).

Im letzten Viertel wollten wir wieder stabiler spielen und das Spiel deutlich entscheiden. Der Weg zum Korb wurde den Gästen sehr schwer gemacht, was zwar viele Fouls zur Folge hatte, aber zumindest haben wir keine einfachen Punkte kassiert. Überhaupt ist erwähnenswert, dass die Gegnerinnen 22 ihrer 36 Punkte durch Freiwürfe erzielt haben! (4. Viertel 15:10).

Wenn wir zu dieser starken Defense noch die Offense über das ganze Spiel in den Griff bekommen, ist in der Tabelle auch noch ein Sprung nach oben möglich. Es stehen noch Spiele gegen direkte Tabellennachbarn (Rhöndorf, Hürth) und den Tabellenführer (Südwest Köln), sowie die auch nicht zu unterschätzenden Rheinstars an.

Und die Punkteverteilung zeigt: wir haben als Team zusammengespielt und jeder kann punkten!

Es spielten: Mertsch (8), Papanikolaou (2), Flintrop (13), Hangen (6), Perak (4), Gries (4), Kloepfer (2), Liermann (1), Radisic (5), Vazquez (4), Rahe (2), Beuel (3).

Schon wieder hat es nicht für einen Sieg gegen Frankenberg gereicht…

Das Spiel startete mit einem leichten Vorteil für die Frankenbergerinnen, die nach 6 Minuten 10:3 in Führung lagen. Zum Ende des Viertels kamen wir aber besser ins Spiel und konnten das Ergebnis offener gestalten (1. Viertel 16:14). Doch unser Ziel, von Anfang an für klare Verhältnisse zu sorgen und über unsere Schnelligkeit zu punkten, wurde nicht erreicht. Ein ums andere Mal waren es die Gastgeberinnen, die einfach Punkte über Fastbreaks erzielten und wir liefen hinterher. Ein totales Blackout hatten wir die letzten 3 Minuten vor der Pause, sodass wir mit 10 Punkten Rückstand in die Halbzeit gingen (2. Viertel 19:11).

Diesen Vorsprung verteidigten die Gegnerinnen nach dem Seitenwechsel, wir kamen einfach nicht näher ran (3. Viertel 18:15). Im letzten Viertel hatte sich etwas zu ändern, die Defense musste wacher sein und in der Offense mussten wir klüger spielen, die freien Räume und Pässe sehen und nicht gegen 3 Leute zum Korb ziehen. Leider funktionierte das nicht, Frankenberg lief weiter Fastbreaks und hatte sich nach 35 Minuten einen komfortablen 21 Punkte-Vorsprung erspielt. Davon konnten wir uns nicht mehr erholen und mussten uns den schlau spielenden Gastgeberinnen erneut geschlagen geben (4. Viertel 16:7).

Um in den kommenden Duellen in der Liga erfolgreich zu sein, müssen wir wieder bessere Entscheidungen treffen und mehr zusammen spielen.

Es spielten: Mertsch (2), Papanikolaou (2), Flintrop (5), Hangen (10), Perak (5), Gries (10), Kloepfer (2), Heß (2), Radisic (5), Vazquez (-), Rahe (4), Beuel (-).

Bericht: Annka Beuel

Ein hart umkäpftes Spiel deutlich gewonnen.

Am Montagabend traten wir gegen die zweite Mannschaft der BG Köln an. Wir wollten den Sieg aus dem Hinspiel wiederholen und uns eine gute Ausgangslage für das Duell mit Frankenberg am nächsten Montag verschaffen.

Das Spiel startete auf beiden Seiten zerfahren und war geprägt von vielen Fehlern, (Fehlpässe, verdribbelt, usw.). Dazu kamen noch einige fragwürdige Entscheidungen der Schiris. Es war bis dahin kein ansehnliches Spiel, was Richard auch in Auszeit und Viertelpause deutlich machte. Wir mussten einen Gang zulegen! (1. Viertel 12:12) Die nächsten Minuten verliefen ähnlich wie das erste Viertel, die Führung wechselte hin und her. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kamen wir besser ins Spiel und gingen mit einem kleinen Vorsprung in die Pause (2. Viertel 13:7), vor allen Dingen, weil die Center die Lücken in der gegnerischen Zone fanden und 11 der 13 Punkte erzielten.

Nach der Pause bauten wir den Vorsprung kontinuierlich aus, wir spielten besser zusammen und machten auch defensiv mehr Druck. Die Gegnerinnen und ihr Trainer beschäftigten sich viel mit den Schiris und kassierten 2 technische und 1 unsportliches Foul, was uns natürlich zu Gute kam (3. Viertel 18:13).

Im letzten Viertel lief bei den Kölnerinnen gar nichts mehr zusammen, sie punkteten lediglich durch 2 Freiwürfe.

Wir ließen uns nicht mehr aus dem Konzept bringen und spielten einfach weiter. Dadurch wurde das Ergebnis noch sehr deutlich (4. Viertel 12:2).

Am nächsten Montag können wir uns so einen Start ins Spiel allerdings nicht leisten, dann müssen wir von Anfang an hoch konzentriert spielen, um endlich den ersten Sieg gegen Frankenberg einzufahren.

 Es spielten: Mertsch (11), Papanikolaou, Flintrop (8), Hangen (5), Perak (10), Gries (4), Kloepfer (5), Liermann (4), Radisic (2), Vazquez (5), Rahe (1), Beuel.