Mit Rückenwind in das „schwierigste Spiel der Saison“

Basketball: BG Aachen empfängt den ungeschlagenen Spitzenreiter Bayer Leverkusen II.  

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BG Aachen – Leverkusen II (Sa., 19.00, Hander Weg):

Durch den hart erkämpften Sieg im Derby geht Aachen mit ordentlich Rückenwind in das „schwierigste Spiel der Saison“, wie BG-Trainer Kevin Vorbeck betont. Tabellenführer Bayer Leverkusen fährt diese Saison schweres Geschütz auf und will seine zweite Mannschaft mit aller Macht in die Regionalliga führen. Ungeschlagen nach 13 Spielen scheint man den Gegner aus Aachen am Rhein ernst zu nehmen. Sechs Siege aus den letzten sieben Spielen stehen für Vorbecks Korbjäger zu Buche. Grund genug für Leverkusen, das NBBL-Spiel abzusagen, damit am Samstag in Aachen der volle Kader zur Verfügung steht.

„Das wird richtig schwer“, bleibt Vorbeck realistisch. Zum ersten Mal in dieser Saison stehen Aachen jedoch mit Michael Rin und Patrick Rülke zwei der flexibelsten Offensivspieler der Liga zur Verfügung. „Wir sind der Underdog und müssen dagegenhalten“, sagt Vorbeck. „Die Mentalität dazu haben wir, auch gegen Leverkusen müssen wir mutig spielen wie zuletzt.“

 

JUGENDBASKETBALL 

Alle drei BG-Teams fahren Siege ein

U 18, OBERLIGA
BG Aachen – Neunkirchen 105:52 (52:26): Damit war nicht zu rechnen gewesen, dass man den Tabellenfünften förmlich an die Wand spielte. Eine beeindruckende Teamleistung, vor allem in der Defense, ermöglichte das gewohnte Fastbreak-Spiel aufzuziehen. Mit dem für ein Spitzenspiel nötigen Selbstvertrauen wird man nun am Samstag zum Zweiten BG Bonn fahren und versuchen, Platz eins zu verteidigen.

U 18, OBERLIGA
Bad Münstereifel – BG Aachen 32:46 (14:27): Gut vorbereitet und voller Spannung, aber nur mit sieben Spielerinnen fuhr man zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter nach Bad Münstereifel. Bereits in der ersten Hälfte setzte die BG sich aufgrund der überragenden Defense auf 14:27 ab. Auch in der zweiten Hälfte hielten die Aachener Mädchen die Intensität hoch und schlugen den Tabellenersten deutlich.

WEIBL, U 16, OBERLIGA
Osterath – BG Aachen 59:102 (30:67): Das Nachholspiel beim Tabellenachten war bereits zur Halbzeit entschieden. Durch schnelle Fastbreaks führten die BG-Mädchen bereits nach zehn Minuten mit elf Punkten. Im zweiten Viertel nutzen die Aachener Center-Spielerinnen ihren Größenvorteil und vergrößerten den Abstand auf 30:67. Trotz eines schwächeren dritten Viertels und einer hohen Foulbelastung sprang ein deutlicher Sieg heraus.

 

Aachen entführt zwei Zähler

Herzogenrath/Baesweiler verliert Derby der Basketball-Oberliga erst in den letzten Minuten.

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Herzogenrath/Baesweiler – BG Aachen 60:63 (28:29): Unbeeindruckt von der lautstarken Kulisse begann Aachen souverän und ging 11:6 in Führung. In den letzten zwei Minuten leistete Kevin Vorbecks Team sich eine Schwächeperiode und kassierte einen 10:2-Run, der Herzogenrath/Baesweiler das erste Viertel bescherte. 

Im zweiten Viertel zogen beide Mannschaften in der Defensive die Zügel an, so dass es zahlreiche verbissene Zweikämpfe gab. Mitte des Viertels erzwang die BG das Wurfglück und setzte sich nach Dreiern von Christian Lagemann und Michael Rin ab. Auf Seiten der SG kam Pech hinzu, als man reihenweise gute Aktionen hatte, der Ball aber ein ums andere Mal auf dem Ring tanzte, um dann doch abzuprallen. Erneut verpasste Aachen es in den letzten zwei Minuten, für Klarheit zu sorgen und kassierte einen 5:0-Run.

Nach der Halbzeit wurde es kurios. Es ist nicht so, als könnten Holger Fischer und Michael Horstmann nicht werfen, aber als die beiden Zwei-Meter-Hünen Drei-Punkt-Würfe versenkten, war das Spiel zugunsten der SG gewendet. Mit leidenschaftlichem Einsatz legte BG-Flügelspieler Louis Boldt den Grundstein für die Aufholjagd der BG, die nach zwei Dreiern von Michael Rin den Fünf-Punkte-Rückstand in einen Acht-Punkte-Vorsprung drehte. Offensiv fand bei der SG derweil nur Jonas Hochmuth statt, der mit einem Dreier den Rückstand auf fünf verkürzte. Sowohl Vorbeck als auch das SG-Trainerteam Alfons Hochmuth und Steven Henry wussten, dass noch nichts entschieden war. Speziell als SG-Kapitän Markus Weyden direkt in Minute eins des letzten Viertels mit einem Dreier wieder alles offen gestaltete.

Das Spiel war ein klassisches Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die SG erst drei Minuten vor Schluss die Oberhand gewinnen konnte. Jonas Hochmuth warf sein Team mit 60:57 in Führung, doch Aachens Rin ließ mit Dreiern zum Ausgleich den aufkeimenden Jubel der Heimfans direkt verstummen.

Das Kampfspiel wurde wegen der überschrittenen Teamfouls an der Freiwurflinie entschieden. Aachen führte 62:60, als SG-Center Ben Uzoma zum Korb zog und nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Der Jungspund verwandelte jedoch keinen seiner beiden Würfe, was der SG nur eine Restchance ließ. Nach einem Freiwurftreffer der Aachener versuchte Weyden in der Nachspielzeit, sein Team zum Sieg mit einem Buzzer von der Mittellinie zu werfen, der sein Ziel knapp verfehlte. Vorbeck bejubelte den Derbysieg und eine „absolute Energieleistung“ seiner Spieler, während die SG-Trainer ihre Mannschaft auf Augenhöhe sahen, aber die „falschen Entscheidungen und Würfe“ in der Schlussphase beklagten.

Herzogenrath/Baesweiler: Hochmuth (20), Weyden (12), Horstmann (7), Kondraciewicz (6), Fischer (5), Liu, Uzoma (je 4), Schmitz (2)

BG Aachen: Rin (17), Huesmann (13), Hayer (11), Bertz, C. Lagemann (je 6), K. Lagemann (5), Eka (3), Boldt (2)

 Bericht: (uh) 

Foto:(Wolfgang Birkenstock)

BG Aachen findet gegen Zülpich in die Erfolgsspur zurück.

BG Aachen – Zülpich 68:61 (40:32):

Nach einem offenen Schlagabtausch in Viertel eins gewann die BG vor der Pause die Oberhand gegen Zülpich, indem sie ihre Ballverluste minimierte und den starken Aufbauspieler der Gäste an die Leine legte. Mit komfortabler Halbzeitführung im Rücken gab Trainer Kevin Vorbeck im dritten Viertel die Anweisung, Ruhe ins Spiel zu bringen. Der Plan ging auf, der Vorsprung wuchs auf 16 Punkte an.

Im letzten Viertel wurde es dann aber noch einmal eng. Die Zülpicher sorgten mit starken Aktionen für Hektik im Spiel der BG, deren Vorsprung auf fünf Punkte schrumpfte. Forward Patrick Rülke wurde kurz vor Schluss dann Matchwinner, als er dem Gegner im Eins-gegen-eins den Ball abluchste und Zülpich den Wind aus den Segeln nahm.

BG Aachen: K. Lagemann (18), Bertz, C. Lagemann (je 10), Rülke (9), Schröder (8), Eka (6), Elkenhans (4), Hayer (3)

 

Gewinnen, „um mit Rückenwind ins Derby zu gehen“

Basketball : BG Aachen will sich mit Heimsieg für das Lokalduell stärken.  

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BG Aachen – Zülpich (Sa., 19.00, Hander Weg):

Nach der kräftezehrenden Last-Minute-Niederlage in Königsdorf am vergangenen Wochenende empfängt die von Verletzungen geplagte BG nun Zülpich. Wie Königsdorf ist auch Zülpich Tabellennachbar der Aachener Korbjäger und kann bei einem Sieg mit fünf oder mehr Körben Unterschied in der Tabelle überholt werden.

Laut Trainer Kevin Vorbeck müsse der direkte Vergleich mit Zülpich gewonnen werden; um in der Tabelle endgültig in ruhigeres Fahrwasser zu kommen und um mit Rückenwind in das dann folgende Derby zu gehen. „Dafür brauchen wir auf jeden Fall einen kleinen Puffer“, betont Vorbeck. Kapitän Felix Huesmann wird der BG fehlen, dafür scheint der erkrankte Patrick Rülke wieder fit zu werden.

 

Dreier bringt die Entscheidung

Die BG Aachen bezwingt den Tabellenzweiten der Basketball-Oberliga 65:58.  

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BG Aachen – Rhöndorf 65:58 (31:26):

Das sei so nicht zu erwarten gewesen, resümierte BG-Trainer Kevin Vorbeck den Beginn des ersten Viertels gegen den Tabellenzweiten. Mit 19:6 präsentierte Aachen sich in blendender Verfassung. Im zweiten Viertel rührte Rhöndorf dann natürlich Beton an und verkürzte den Abstand, während die BG von außen so gut wie nichts traf.

Nach der Halbzeitpause schlug die Stunde des Kai Lagemann, der in zwei Minuten elf Punkte machte, darunter drei Dreier. Der Vorsprung hielt bis kurz vor Schluss, als Rhöndorf einen 13:3-Run hinlegte und auf einen Punkt herangekommen war. „Da sind wir aber cool geblieben und haben die richtigen Entscheidungen getroffen“, sagte Vorbeck stolz, als Kai Lagemann mit dem entscheidenden Dreier vollends zum Matchwinner avancierte.

BG Aachen: Huesmann (20), K. Lagemann (16), Rin, Rülke (je 6), Eka, Schröder (je 4), Boldt, Elkenhans, Hayer (je 3)

Bericht (uh) 

Gastgeber nur Underdog gegen den abgezockten Gast

BG Aachen will in der Basketball-Oberliga die Siegesserie fortsetzen. 

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BG Aachen – Rhöndorf II (Sa., 19.00, Hander Weg):

Mit drei Siegen in Folge hat die BG Aachen für ein versöhnliches Jahresende gesorgt. Daran ändert auch das Ergebnis des kommenden Heimspiels gegen den Tabellenzweiten Rhöndorf nichts. „Wir sind der Underdog. Rhöndorf ist schon extrem erfahren und abgezockt“, betont BG-Trainer Kevin Vorbeck. Personell sorgt Michael Rins Ausfall (Grippe) für Sorgenfalten, doch er kann kompensiert werden, da Flügelspieler Patrick Rülke wieder dabei sein wird. Im Hinspiel verlor die BG denkbar knapp. Sie hielt Rhöndorf lange Zeit mit ihrer aggressiven Defensive in Schach, litt aber unter dem Fehlen ihrer besten Offensivspieler. „Ich hoffe, dass die Jungs sich Samstag belohnen und ihre Siegesserie fortsetzen“, ist Vorbeck optimistisch.

(uh)

 

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BG Aachen – Neunkirchen (Sa., 19.00, Hander Weg):

Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn Neunkirchen erwartet Kevin Vorbeck „ein schwereres Spiel als zuletzt gegen Köln“. Dort brillierte die BG in der Rolle des Underdogs; am Samstag vor heimischem Publikum steht sie aber unter Zugzwang. „Das Spiel muss gewonnen werden“, redet der Trainer nicht um den heißen Brei. Dass sein Team mit Druck umgehen könne, da ist Vorbeck sich sicher und erinnert an die Siege gegen Bonn und die SG, die beiden anderen Konkurrenten im Tabellenkeller. Wird Neunkirchen bezwungen, kann die BG Richtung Mittelfeld schauen. Neunkirchen wird jedoch kein leichter Gegner: „Wir müssen uns steigern und von Anfang an unser Maximum geben“, sagt Vorbeck mit Blick auf den 140-Kilo-Center des Gegners und die Tabellensituation.

„Endspiel“ für die BG

Aachener Basketball-Oberligist trifft auf Bonn III

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Bonn III – BG Aachen:

Kevin Vorbeck nimmt kein Blatt vor den Mund. „Das ist ein Endspiel, das wir gewinnen müssen“, erklärt der Trainer der BG Aachen vor dem kommenden Auswärtsspiel. Auf den drittletzten Tabellenplatz abgerutscht, sind zwei Punkte in Bonn fast schon Pflicht, da der Konkurrent mit einem Sieg in der Tabelle überholt werden kann. Vor allem vom Einsatz her muss mehr von der taumelnden BG kommen, die zuletzt Trainer und Zuschauer enttäuscht hat. „Wer am Samstag nicht alles gibt und kämpft, kriegt Kasalla“, verdeutlicht Vorbeck, dass er eine Reaktion seiner Jungs erwartet. Trotz der Verletzungsmisere bei den Aufbauspielern ist der BG-Coach guter Dinge, da er im Training eine gute Reaktion seiner Mannschaft beobachtet habe.