Aachen siegt dank Buzzer-Dreier in letzter Sekunde

Basketball-Oberligist gewinnt 72:71 in Neunkirchen. 

 OBERLIGA

Neunkirchen – BG Aachen 71:72 (36:40): Die gegen den Abstieg kämpfenden Gastgeber wurden von Aachen bereits in den ersten 15 Minuten deutlich in die Schranken gewiesen. Als „sehr routiniert und unfassbar gut“ adelte Trainer Kevin Vorbeck den Beginn seiner Jungs. Mit der Verletzung von Christian Schröder und Foulproblemen kam dann aber Sand ins Getriebe der BG.

Der Vorsprung schmolz und Aachens Trainer fand seine Jungs „in einem der härtesten Spiele der Saison“ wieder. Zehn Sekunden vor Schluss lag die BG mit zwei Punkten zurück. Vorbeck setze alles auf eine Karte – mit Erfolg. Christian Lagemann verwandelte den Buzzer-Dreier, der Aachen auf Platz fünf der Oberliga hievte. „Ein geiler Saisonabschluss, vor allem, wenn man unseren Fehlstart in die Saison bedenkt“, sagte Vorbeck erleichtert.

BG Aachen: Bertz, Rin (je 13), C. Lagemann (11), Heyer, Schröder (je 9), K. Lagemann (8), Huesmann (6), Eka (2), Boldt (1)

 

OBERLIGA

Neunkirchen – BG Aachen: Die unnötige Niederlage vom letzten Spieltag hat die BG Aachen zwar auf Platz sechs der Tabelle zurückgeworfen, sonst aber keine negativen Spuren hinterlassen. „Wir haben immer noch die Chance auf Platz drei“, erklärt Trainer Kevin Vorbeck gelassen. „Das ist rückblickend schon ein Erfolg, wenn man den verpatzten Saisonstart bedenkt.“

Die magere Trainingsbeteiligung der vergangenen Wochen habe sich auch gebessert, so Vorbeck, der darauf hofft, dass seine Spieler sich für den dürftigen Auftritt gegen Köln rehabilitieren wollen: „Ziel ist ein Sieg gegen Neunkirchen.“ Motiviert wird die BG zudem sicher sein, da sie mit einem Sieg gegen die abstiegsgefährdeten Neunkirchener die Chancen dafür erhöhen kann, dass ihre eigene zweite Mannschaft nicht aus der Landesliga absteigt.

Bericht (uh)

OBERLIGA

BG Aachen – SW Köln 63:69 (32:32): „Die Jungs haben den Sieg nicht gewollt“, schimpfte BG-Trainer Kevin Vorbeck kurz nach dem letzten Heimspiel der Saison. Obwohl Aachen bereits im ersten Viertel mit zwölf Punkten führte, mangelte es Vorbecks Korbjägern laut ihrem Trainer an Kampfgeist und Moral.

Dennoch war der Sieg bis zur letzten Minute noch greifbar, doch als selbst freie Korbleger nicht verwandelt wurden, setzte Köln sich ab. „So ein Auftritt im letzten Heimspiel ist eine Frechheit“, betonte Vorbeck, der arrogantes Auftreten und die mangelhafte Trainingsbeteiligung der letzten Wochen dafür verantwortlich machte, dass die BG, anstatt auf Platz drei zu klettern, auf Rang sechs der Tabelle abrutschte.

BG Aachen: C. Lagemann (20), Rülke (10), Huesmann (8), Eka (7), Bertz, Heyer (je 6), Boldt (4), Schröder (2)

BG fightet fast zu spät

Der Basketball-Oberligist siegt nach Verlängerung 

OBERLIGA

BG Aachen – Bonn III 73:72 n.V. (36:31):

Am Anfang der Partie bemerkte BG-Trainer Kevin Vorbeck deutlich, dass der Gast noch um den Klassenerhalt kämpft und alles gibt, während seine Mannschaft sich in Sicherheit wog und „nicht fightete“. Dennoch traf die BG ihre Würfe und musste erst im zweiten Viertel bangen, als ein Aufbauspieler in Foulprobleme geriet, während der andere sich verletzte.

Bonn übernahm nach der Halbzeit die Führung, was einen Weckruf für die BG darstellte. Unter Führung von Brian Eka und Henrik Bertz verpasste sie nur knapp den pünktlichen Sieg, da sie an der Freiwurflinie Nerven zeigte. In der Verlängerung glückte Kevin Vorbecks entscheidender Spielzug: Bertz‘ zwei Freiwürfe wendeten das Blatt in letzter Sekunde.

BG Aachen: Huesmann (20), C. Lagemann, Rülke (je 13), Eka (10), Bertz (8), Rin (4), Schröder (3), Richter (2)

Bericht (UH) 

Siegesserie der BG Aachen endet im Frechener Chaos

Basketball: Hallenwechsel, keine Heizung und Pech für Vorbeck-Team.  

OBERLIGA

Frechen – BG Aachen 62:53 (29:32):

„Organisatorisches Chaos“ herrschte beim Auswärtsspiel in Frechen laut BG-Trainer Kevin Vorbeck. 30 Minuten vor Anpfiff erfuhren die Aachener Korbjäger, dass ihr Spiel in einer anderen Halle stattfinden muss – in der es zu allem Überfluss keine Heizung gab. Trotz Winterjacke für Trainer und Auswechselspieler und einiger angeschlagener Akteure, lief die Partie gut für die BG.

Die knappe Führung der Aachener, die laut Vorbeck „auf Augenhöhe mit Frechen waren“, hielt bis zwei Minuten vor Schluss. Dann brach die BG ein, als Frechen einen Dreier mit zusätzlichem Freiwurf verwandelte und davonzog. „Das war ein Muster ohne Wert“, resümierte Vorbeck, der Protest einlegte. Einen Vorwurf wollte er seiner Mannschaft aber nicht machen.

BG Aachen: Bertz, Boldt, Eka, Heyer, Huesmann, C. Lagemann, K. Lagemann, Schröder, Zygmanski

 

Mit Rückenwind in das „schwierigste Spiel der Saison“

Basketball: BG Aachen empfängt den ungeschlagenen Spitzenreiter Bayer Leverkusen II.  

OBERLIGA

BG Aachen – Leverkusen II (Sa., 19.00, Hander Weg):

Durch den hart erkämpften Sieg im Derby geht Aachen mit ordentlich Rückenwind in das „schwierigste Spiel der Saison“, wie BG-Trainer Kevin Vorbeck betont. Tabellenführer Bayer Leverkusen fährt diese Saison schweres Geschütz auf und will seine zweite Mannschaft mit aller Macht in die Regionalliga führen. Ungeschlagen nach 13 Spielen scheint man den Gegner aus Aachen am Rhein ernst zu nehmen. Sechs Siege aus den letzten sieben Spielen stehen für Vorbecks Korbjäger zu Buche. Grund genug für Leverkusen, das NBBL-Spiel abzusagen, damit am Samstag in Aachen der volle Kader zur Verfügung steht.

„Das wird richtig schwer“, bleibt Vorbeck realistisch. Zum ersten Mal in dieser Saison stehen Aachen jedoch mit Michael Rin und Patrick Rülke zwei der flexibelsten Offensivspieler der Liga zur Verfügung. „Wir sind der Underdog und müssen dagegenhalten“, sagt Vorbeck. „Die Mentalität dazu haben wir, auch gegen Leverkusen müssen wir mutig spielen wie zuletzt.“

 

JUGENDBASKETBALL 

Alle drei BG-Teams fahren Siege ein

U 18, OBERLIGA
BG Aachen – Neunkirchen 105:52 (52:26): Damit war nicht zu rechnen gewesen, dass man den Tabellenfünften förmlich an die Wand spielte. Eine beeindruckende Teamleistung, vor allem in der Defense, ermöglichte das gewohnte Fastbreak-Spiel aufzuziehen. Mit dem für ein Spitzenspiel nötigen Selbstvertrauen wird man nun am Samstag zum Zweiten BG Bonn fahren und versuchen, Platz eins zu verteidigen.

U 18, OBERLIGA
Bad Münstereifel – BG Aachen 32:46 (14:27): Gut vorbereitet und voller Spannung, aber nur mit sieben Spielerinnen fuhr man zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter nach Bad Münstereifel. Bereits in der ersten Hälfte setzte die BG sich aufgrund der überragenden Defense auf 14:27 ab. Auch in der zweiten Hälfte hielten die Aachener Mädchen die Intensität hoch und schlugen den Tabellenersten deutlich.

WEIBL, U 16, OBERLIGA
Osterath – BG Aachen 59:102 (30:67): Das Nachholspiel beim Tabellenachten war bereits zur Halbzeit entschieden. Durch schnelle Fastbreaks führten die BG-Mädchen bereits nach zehn Minuten mit elf Punkten. Im zweiten Viertel nutzen die Aachener Center-Spielerinnen ihren Größenvorteil und vergrößerten den Abstand auf 30:67. Trotz eines schwächeren dritten Viertels und einer hohen Foulbelastung sprang ein deutlicher Sieg heraus.

 

Aachen entführt zwei Zähler

Herzogenrath/Baesweiler verliert Derby der Basketball-Oberliga erst in den letzten Minuten.

OBERLIGA

Herzogenrath/Baesweiler – BG Aachen 60:63 (28:29): Unbeeindruckt von der lautstarken Kulisse begann Aachen souverän und ging 11:6 in Führung. In den letzten zwei Minuten leistete Kevin Vorbecks Team sich eine Schwächeperiode und kassierte einen 10:2-Run, der Herzogenrath/Baesweiler das erste Viertel bescherte. 

Im zweiten Viertel zogen beide Mannschaften in der Defensive die Zügel an, so dass es zahlreiche verbissene Zweikämpfe gab. Mitte des Viertels erzwang die BG das Wurfglück und setzte sich nach Dreiern von Christian Lagemann und Michael Rin ab. Auf Seiten der SG kam Pech hinzu, als man reihenweise gute Aktionen hatte, der Ball aber ein ums andere Mal auf dem Ring tanzte, um dann doch abzuprallen. Erneut verpasste Aachen es in den letzten zwei Minuten, für Klarheit zu sorgen und kassierte einen 5:0-Run.

Nach der Halbzeit wurde es kurios. Es ist nicht so, als könnten Holger Fischer und Michael Horstmann nicht werfen, aber als die beiden Zwei-Meter-Hünen Drei-Punkt-Würfe versenkten, war das Spiel zugunsten der SG gewendet. Mit leidenschaftlichem Einsatz legte BG-Flügelspieler Louis Boldt den Grundstein für die Aufholjagd der BG, die nach zwei Dreiern von Michael Rin den Fünf-Punkte-Rückstand in einen Acht-Punkte-Vorsprung drehte. Offensiv fand bei der SG derweil nur Jonas Hochmuth statt, der mit einem Dreier den Rückstand auf fünf verkürzte. Sowohl Vorbeck als auch das SG-Trainerteam Alfons Hochmuth und Steven Henry wussten, dass noch nichts entschieden war. Speziell als SG-Kapitän Markus Weyden direkt in Minute eins des letzten Viertels mit einem Dreier wieder alles offen gestaltete.

Das Spiel war ein klassisches Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die SG erst drei Minuten vor Schluss die Oberhand gewinnen konnte. Jonas Hochmuth warf sein Team mit 60:57 in Führung, doch Aachens Rin ließ mit Dreiern zum Ausgleich den aufkeimenden Jubel der Heimfans direkt verstummen.

Das Kampfspiel wurde wegen der überschrittenen Teamfouls an der Freiwurflinie entschieden. Aachen führte 62:60, als SG-Center Ben Uzoma zum Korb zog und nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Der Jungspund verwandelte jedoch keinen seiner beiden Würfe, was der SG nur eine Restchance ließ. Nach einem Freiwurftreffer der Aachener versuchte Weyden in der Nachspielzeit, sein Team zum Sieg mit einem Buzzer von der Mittellinie zu werfen, der sein Ziel knapp verfehlte. Vorbeck bejubelte den Derbysieg und eine „absolute Energieleistung“ seiner Spieler, während die SG-Trainer ihre Mannschaft auf Augenhöhe sahen, aber die „falschen Entscheidungen und Würfe“ in der Schlussphase beklagten.

Herzogenrath/Baesweiler: Hochmuth (20), Weyden (12), Horstmann (7), Kondraciewicz (6), Fischer (5), Liu, Uzoma (je 4), Schmitz (2)

BG Aachen: Rin (17), Huesmann (13), Hayer (11), Bertz, C. Lagemann (je 6), K. Lagemann (5), Eka (3), Boldt (2)

 Bericht: (uh) 

Foto:(Wolfgang Birkenstock)

BG Aachen findet gegen Zülpich in die Erfolgsspur zurück.

BG Aachen – Zülpich 68:61 (40:32):

Nach einem offenen Schlagabtausch in Viertel eins gewann die BG vor der Pause die Oberhand gegen Zülpich, indem sie ihre Ballverluste minimierte und den starken Aufbauspieler der Gäste an die Leine legte. Mit komfortabler Halbzeitführung im Rücken gab Trainer Kevin Vorbeck im dritten Viertel die Anweisung, Ruhe ins Spiel zu bringen. Der Plan ging auf, der Vorsprung wuchs auf 16 Punkte an.

Im letzten Viertel wurde es dann aber noch einmal eng. Die Zülpicher sorgten mit starken Aktionen für Hektik im Spiel der BG, deren Vorsprung auf fünf Punkte schrumpfte. Forward Patrick Rülke wurde kurz vor Schluss dann Matchwinner, als er dem Gegner im Eins-gegen-eins den Ball abluchste und Zülpich den Wind aus den Segeln nahm.

BG Aachen: K. Lagemann (18), Bertz, C. Lagemann (je 10), Rülke (9), Schröder (8), Eka (6), Elkenhans (4), Hayer (3)