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BG Aachen – Neunkirchen (Sa., 19.00, Hander Weg):

Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn Neunkirchen erwartet Kevin Vorbeck „ein schwereres Spiel als zuletzt gegen Köln“. Dort brillierte die BG in der Rolle des Underdogs; am Samstag vor heimischem Publikum steht sie aber unter Zugzwang. „Das Spiel muss gewonnen werden“, redet der Trainer nicht um den heißen Brei. Dass sein Team mit Druck umgehen könne, da ist Vorbeck sich sicher und erinnert an die Siege gegen Bonn und die SG, die beiden anderen Konkurrenten im Tabellenkeller. Wird Neunkirchen bezwungen, kann die BG Richtung Mittelfeld schauen. Neunkirchen wird jedoch kein leichter Gegner: „Wir müssen uns steigern und von Anfang an unser Maximum geben“, sagt Vorbeck mit Blick auf den 140-Kilo-Center des Gegners und die Tabellensituation.

„Endspiel“ für die BG

Aachener Basketball-Oberligist trifft auf Bonn III

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Bonn III – BG Aachen:

Kevin Vorbeck nimmt kein Blatt vor den Mund. „Das ist ein Endspiel, das wir gewinnen müssen“, erklärt der Trainer der BG Aachen vor dem kommenden Auswärtsspiel. Auf den drittletzten Tabellenplatz abgerutscht, sind zwei Punkte in Bonn fast schon Pflicht, da der Konkurrent mit einem Sieg in der Tabelle überholt werden kann. Vor allem vom Einsatz her muss mehr von der taumelnden BG kommen, die zuletzt Trainer und Zuschauer enttäuscht hat. „Wer am Samstag nicht alles gibt und kämpft, kriegt Kasalla“, verdeutlicht Vorbeck, dass er eine Reaktion seiner Jungs erwartet. Trotz der Verletzungsmisere bei den Aufbauspielern ist der BG-Coach guter Dinge, da er im Training eine gute Reaktion seiner Mannschaft beobachtet habe.

 

BG verliert in Köln

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Köln III – BG Aachen 68:57 (24:35):

Nach kurzem Rückstand legte die BG in Köln einen 12:2-Run hin, mit dem sie das erste Viertel gewann. Im zweiten Viertel ließen Kevin Vorbecks Mannen nicht nach und setzten sich mit elf Punkten ab, wobei der Vorsprung aus Sicht ihres Trainers „noch höher hätte ausfallen müssen“.

Danach schlug Köln zurück und erwischte die BG auf dem falschen Fuß. Dass sich mit Jan Richter und Felix Huesmann zwei wichtige Spieler verletzten, war aber nicht das Schlimmste. Mit 7:25 wurde die BG deklassiert und für ihr fahrlässiges und unmotiviertes Abwehrverhalten bestraft. „So eine blutleere Vorstellung ist schwer zu verdauen“, war Vorbeck nach der Auswärtsniederlage bedient.

BG Aachen: Huesmann (13), Bertz (10), C. Lagemann (8), Elkenhans (7), K. Lagemann (6), Rin (5), Hayer (4), Eka, Richter (je 2)

Köln III – BG Aachen:

Da sich die personelle Lage bei der BG nicht wirklich entspannt hat, ist Kevin Vorbecks Laune etwas betrübt. Zudem gibt es eine Verletzungsmisere bei den Aufbauspielern, die der BG-Trainer scherzhaft umschreibt: „Meine vier Point Guards ergeben momentan zusammen einen Ganzen.“ Die ansteigende Form der Lagemann-Zwillinge erfüllt Vorbeck mit Zuversicht, da sie der lahmenden Offensive des Teams sichtlich gut tun. „Wir wollen gewinnen“, zeigt der Trainer sich kampflustig, „die Jungs sind heiß.“ Beim Tabellennachbarn sollen zwei wichtige Zähler am 11.11. her.

Fighten ohne Ende ist das Motto der Sieglosen

In der Basketball-Oberliga kommt es im Derby zum Duell der Kellerkinder.

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BG Aachen – SG Herzogenrath/Baesw. (Sa., 19.00, Hander Weg):

Ein solches Basketballderby ist für die beiden erfolgsverwöhnten Traditionsvereine ein Novum. In den vergangenen Jahren zählten die BG Aachen und ihr Rivale aus der Städteregion stets zu den besten Vereinen der Liga. Im Oktober 2017 sieht das ganz anders aus: Nach drei Spieltagen ringen beide Vereine um ihre Form und konnten noch nicht ein einziges Spiel gewinnen.

Auf Seiten der BG ist eine krasse Verletzungsmisere für den Absturz verantwortlich. Beinahe jede Woche muss Kevin Vorbeck einen neuen Ausfall verkraften, aktuell den 16-jährigen Tim Elkenhans, der in den vergangenen Spielen eine blendende Form hatte. „Das ist bitter“, sagt Vorbeck, ohne dabei in Selbstmitleid zu verfallen. Der BG-Trainer bastelt lieber an einer schlagfertigen Truppe, die im Derby auf Punktejagd gehen wird. „Ich hoffe, dass die Jungs sich zerreißen werden. Wenn wir mit demselben Einsatz spielen wie zuletzt gegen Zülpich, dann haben wir eine Chance.“ Fighten ohne Ende ist das Motto der BG, deren Trainer „auf jeden Fall gegen seinen alten Verein gewinnen will“.

Das wollen Alfons Hochmuth und Steven Henry am Samstag verhindern. Das Trainerduo hat die Nachfolge von Vorbeck in Herzogenrath/Baesweiler angetreten und nach dem Abschied von drei absoluten Leistungsträgern ein gutes Stück Arbeit vor sich. Drei Niederlagen in Folge, aber aufsteigende Form hat die SG zu verzeichnen, die sich für das Derby „viel vorgenommen hat“, wie Hochmuth betont. „Die BG und uns verbindet eine lange Tradition im Basketball als erfolgreiche Vereine der Region“, erklärt Hochmuth. Tradition und Tabellenkeller sorgen jedoch für eine brisante Lage vor dem Derby. „Das wird ein sehr interessantes und enges Duell“, orakelt der Trainer. Aufgrund der jungen Mannschaft hält er sich zwar damit zurück, sie unter Erfolgsdruck zu setzen, deutet aber vielsagend an: „Wir alle sind motiviert bis in die Haarspitzen!“

Bericht: uh

Trotz der Niederlage ist Vorbeck stolz auf sein Team

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Zülpich – BG Aachen 60:56 (25:26):

Durch Grippewelle und Verletzungsmisere bedingt reiste die BG nur mit acht Spielern nach Zülpich. In der ersten Halbzeit „haben sie sich echt gut geschlagen“, betonte Trainer Kevin Vorbeck. Bis zum Ende des dritten Viertels hielt der knappe Vorsprung der BG, die dann ihren Aufbauspieler Jan Richter wegen einer Verletzung verlor.

„Ohne ihn und mit drei U 19-Spielern war das hart“, so Vorbeck, dessen Jungs einen Run der mit vollem Kader angetretenen Heimmannschaft kassierten und ins Hintertreffen gerieten. Die BG startete noch eine Aufholjagd und kam auf einen Punkt heran, doch die Kräfte für den großen Wurf fehlten. „Extrem bitter wegen der Niederlage, ich bin aber stolz auf die Jungs“, schilderte Vorbeck seine Gefühle nach der Niederlage.

BG Aachen: Bertz (16), Huesmann (13), Elkenhans (7), Boldt (6), Richter, Zygmanski (je 5), Cadez (4)

Bericht: uh

Mit einem Sieg kann BG Aachen noch Platz drei erobern

Der Basketball-Oberligist gastiert bei Bayer Leverkusen.

Bay. Leverkusen – BG Aachen:

„Dass wir am Ende der Saison noch Platz drei erreichen können, war nicht absehbar“, staunt Ulrich Rosin. In Leverkusen wartet ein kleines Endspiel auf die Aachener, da die BG mit einem Sieg diesen Platz erobern kann. Personell sieht die Lage derweil weiter brenzlig aus, da sich Point Guard Jan Richter unter der Woche mit Knieproblemen abmelden musste.

Leverkusen sei Favorit, da ist der scheidende Trainer der BG sich sicher. Das Reservoir an Jugendspielern mache die Werksmannschaft zur klassischen Wundertüte. Doch im Hinspiel zeigte sich, dass eine motivierte BG selbst gegen top besetzte Leverkusener bestehen kann, als sie zehn Minuten vor Schluss mit 20 Punkten führten.

Paukenschlag kurz vor dem Saisonende

Kevin Vorbeck folgt auf Ulrich Rosin bei der BG

Aachen. Als Ulrich Rosin den Trainerposten der BG Aachen im November 2013 übernahm, gab es Turbulenzen im gesamten Verein. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga war Rosin damals eine Spontanlösung – wie sich nach vier Jahren herausstellen sollte aber eine sehr gute für den Verein. Zwei Vizemeisterschaften konnte der 60-Jährige mit der BG erringen, etablierte den Verein sportlich in der Spitzengruppe der Oberliga. Ein ums andere Jahr musste der ehemalige Auswahltrainer das Kunststück wiederholen, die hohe Spielerfluktuation in der Sommerpause zu kompensieren, gleichzeitig aber den Anspruch zu wahren, die Nummer eins in der Stadt und der Region zu bleiben. Dabei hat der Familienvater viel geopfert. Doch damit ist ab Ende der Saison Schluss. „Ich muss aus familiären und beruflichen Gründen den Trainerposten aufgeben.“

„Richtig große Fußstapfen“ habe Rosin hinterlassen, lobt Bettina Heß, Vorsitzende der BG Aachen, und ihre Lösung der Trainerfrage lässt die Basketballszene aufhorchen. „Kevin Vorbeck ist jung, engagiert, kompetent, hat viel Know-how und kommt aus Aachen“, nennt sie die Argumente, die für eine Verpflichtung des Trainers des Konkurrenten SG Herzogenrath/Baesweiler gesprochen haben. Ab dem 1. Mai wird der 30-Jährige seinen Dienst bei der BG antreten. Während Heß die Verpflichtung Vorbecks als „sehr gut für den Basketball in der Region“ einstuft, kam auf den zukünftigen Trainer der BG gemischtes Feedback zu. „Von Freude bis absolutem Unverständnis war alles dabei“, so Vorbeck. Doch er macht keinen Hehl daraus, dass es für ihn eine große Chance ist, bei der BG den nächsten Schritt in seiner Trainerkarriere zu gehen.

Wechsel vom Heimatverein zum Ligarivalen hin oder her, Vorbecks Fokus gilt ab dem 1. Mai der neuen Aufgabe, die ihn schwärmen lässt. „Das wird richtig stark“, blickt er auf die Zeit in Aachen, und freut sich auf Kritik, Feedback und die Jugendarbeit eines Mannes, der ihn selbst vor Jahren trainiert hat: Ulrich Rosin.

BG kämpft erst spät

Oberligist dreht nach der Pausenansprache auf

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BG Aachen – Neunkirchen 90:73 (35:38):

„Wir haben begonnen wie befürchtet“, war das trockene Fazit von Ulrich Rosin zu Beginn des Heimspiels gegen Neunkirchen, in dem der Abschied des Trainers am Saisonende bekanntgegeben wurde. Erst nach der Halbzeit hellte Rosins Laune sich auf, als seine Spieler sich von der Halbzeitansprache inspiriert zeigten. „Da haben sie sich dermaßen ins Zeug gelegt“, freute sich der BG-Trainer. „Als ginge es hier um Auf- oder Abstieg!“ Allen voran Vorzeigekämpfer Gideon Schwich beeindruckte Trainer und Publikum mit seinem Einsatz und konnte am Ende auf satte 35 Punkte zurückblicken. 30:15 gewann die BG das dritte Viertel und hatte den Sieg sicher.

BG Aachen: Schwich (35), Rin (21), Mertens (10), Sauerwald (7), K. Lagemann (6), Elkenhans, Richter (je 5), J. Wesemann (1)