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Erster Rückschlag für die BG Aachen

Basketball-Oberligist unterliegt in Leichlingen

OBERLIGA

Leichlingen – BG Aachen 71:61 (37:27):

Dass Kevin Vorbeck seine Spieler unter der Woche krankheitsbedingt nicht auf die wichtige Aufgabe vorbereiten konnte, machte sich gegen Leichlingen negativ bemerkbar. Zwar gelang es der BG, den Aufbauspieler des Gegners in der Offensive auszuschalten, doch brachten unnötige Ballverluste der Aachener Korbjäger unnötig Sand ins Getriebe des Tabellenersten.

„Da haben wir unsere Jugendlichkeit um die Ohren geklatscht bekommen“, sagte Vorbeck über seine junge Mannschaft, die vom Gegner für jeden Fehler bitter bestraft wurde. Vorbecks Team konnte den zwischenzeitlichen 15-Punkte-Rückstand mit einer Energieleistung noch auf fünf reduzieren, doch war das Ergebnis des „frustrierenden Spiels“ wenig später klar.

Aachen: Huesmann (18), K. Lagemann (7), Grenier, Obradovic, Wesemann (je 6), C. Lagemann (5), Boldt, Elkenhans, Middeldorf (je 3), Eka, Rülke (je 2) 

OBERLIGA

BG Aachen – Frechen 59:50 (28:24):

Der kurzfristige Ausfall von BG-Eckpfeiler Pat Rülke sorgte nur kurz für ein ungutes Gefühl bei Kevin Vorbeck, der seine Mannschaft trotz sechs Siegen in Folge auf zwei Positionen veränderte und ein glückliches Händchen bewies. Shooting Guard Robin Grenier dankte es seinem Trainer direkt mit zehn Punkten in Viertel eins, in dem Aachen gegen Frechen früh seine Muskeln spielen ließ.

Auch wenn es im zweiten Viertel noch einmal knapper wurde, sorgte eine konsequente Vorstellung der Aachener Korbjäger für gute Laune bei Vorbeck, der „richtig Spaß“ am Spiel seiner Mannschaft hatte. „Die Stimmung in der Halle war super“, jubelte der Trainer über den wichtigen Sieg, „wir haben gefightet und super verteidigt.“

Aachen: Huesmann (21), Grenier (15), Elkenhans, Middeldorf, Obradovic (je 4), Bertz, K. Lagemann (je 3), Boldt, C. Lagemann (je 2), Möhrke (1)

Der Favorit behält im Derby die Nerven

Die BG Aachen setzt sich in der Basketball-Oberliga bei der Haarener TE knapp durch.

OBERLIGA

Haaren – BG Aachen 54:60 (24:29): Die Sporthalle der Montessori-Gesamtschule war die würdige Kulisse für ein umkämpftes Basketball-Derby am Samstagabend. Oberliga-Schlusslicht Haaren empfing Tabellenführer Aachen, der mit breiter Brust in das Spiel ging und das in den ersten Minuten auch zeigte. Vor allem BG-Kapitän Felix Huesmann glänzte gegen seine ehemaligen Kollegen und brachte Aachen mit seinem Einsatz in Führung.

Haaren präsentierte sich gut, stand aber sichtbar unter Druck, da Dirk Baumanns Truppe zu viele einfache Punkte an der Freiwurflinie liegen ließ. Zu Beginn des zweiten Viertels bahnte sich mit Nikola Milosevics Kraftakt die Wende an. Der Haarener Flügelspieler rupfte seinen Gegenspieler am eigenen Korb sehenswert, um dann den Fastbreak mit einem gelungenen Korbleger und zusätzlichem Freiwurf zu vergolden.

Haaren hatte sich in die Partie zurückgekämpft, dennoch blieb BG-Trainer Kevin Vorbeck an der Seitenlinie für seine Verhältnisse ruhig. „Ich wusste, dass das noch mega schwer werden würde“, sagte Vorbeck später, nachdem im dritten Viertel so ziemlich alles schief lief, was nur schief laufen konnte. 7:14 wurde seine Mannschaft niedergerungen; Amir Hajdarevics butterweicher Fade-away-Jumpshot in Minute 30 sorgte für die Haarener Führung.

Mit dem Momentum auf seiner Seite versuchte Haaren die Entscheidung zu erzwingen, ließ dabei aber einen Mann vollkommen außer Acht: Kai Lagemann. Der schlaksige Flügelspieler der BG warf die nächsten 14 Punkte seiner Mannschaft in Folge und brach den Haarener Bemühungen wiederholt das Genick. Selbst als er nach einem nicht gepfiffenen Foul die Nerven beinahe verloren hätte, blieb er cool und traf im Gegenzug eiskalt von der Dreierlinie.

Eine Minute vor Schluss stand es 54:54, nachdem in der Crunchtime der Haarener Routinier Thomas Schümmer von der Freiwurflinie Nerven wie Drahtseile bewiesen hatte und die Spannung damit auf die Spitze trieb. Im entscheidenden Moment konnte der Favorit aus Aachen dann aber seine geballte Stärke ausspielen in Form von Point Guard Max Middeldorf, der Haarens Hoffnungen mit einem Steal und Korbleger zerschmetterte.

Nach der sechsten Niederlage in Folge, viele mit starken Leistungen wie gegen Aachen, stand der Haarener Trainer „mit leerem Kopf“ da: „Dieser eine kleine Stolperer am Ende hat uns das Spiel gekostet.“ Von BG-Trainer Vorbeck fiel nach dem Sieg eine riesige Last ab: „Unsere Defensive ist eine Festung. Wie wir gewonnen haben, ist mir egal. Aber wir haben das Ding geholt!“

Haaren: Alfes (12), Schümmer (9), Milosevic (8), Hajdarevic, Schulz (je 7), Letzian (5), Gibreel, Seelis (je 3)

Aachen: K. Lagemann (19), Huesmann (14), Boldt, Obradovic (je 7), Bertz (5), Elkenhans, Middeldorf (je 3), C. Lagemann (2)

Bericht (uh)

Das Basketball-Derby spaltet die Gemüter 

Schlusslicht Haaren empfängt Tabellenführer BG Aachen.

 

Haaren – BG Aachen (Sa., 19.00, Montessori-Schule): Bereits vor Saisonbeginn war Dirk Baumann heiß auf das Derby gegen den Rivalen BG. Dass die Lage sich vor dem Basketballkracher am Samstag aber so unterschiedlich darstellt, damit hätte der Haarener Trainer nie gerechnet. So steht Haaren nach fünf Niederlagen in Folge mit der Roten Laterne da, während die BG Aachen ungeschlagen an der Tabellenspitze thront.

Die durchweg enorm erfahrenen Haarener Korbjäger sind bis in die Haarspitzen motiviert und nehmen die Rolle als Außenseiter mit Kusshand an. „Es bleibt das Spiel Erster gegen Zwölfter und die BG ist klarer Favorit“, gibt der sonst nie um einen markigen Spruch verlegene Baumann sich kleinlaut. Für das wichtige Spiel kann er zum ersten Mal in der Saison aus dem vollen Kader schöpfen und somit eine Mannschaft aufstellen, die dem Tabellenführer gefährlich werden kann. „Je länger wir dran bleiben, desto größer wird die Bürde für die BG“, blickt Baumann voraus. Auch ohne richtigen Heimvorteil – das Spiel findet wegen der zahlreichen erwarteten Zuschauer in der Sporthalle der Montessori-Schule statt – liegt Haaren auf der Lauer.

So heiß Baumann zu Beginn der Saison war, so viel Unbehagen hat das Derby Kevin Vorbeck bereits im September bereitet. Nun kommt es aufgrund der überdeutlichen Lage auf dem Papier noch schlimmer für seine Mannschaft, von der alle einen deutlichen Sieg erwarten. „Das ist bei weitem nicht so klar, wie die Tabelle es vermuten lässt“, analysiert der BG-Trainer. Zu wackelig seien einige Siege seiner Mannschaft bislang gewesen. „Haaren hat nichts zu verlieren, wir müssen gewinnen“, bringt Vorbeck es auf den Punkt. Das Durchschnittsalter der BG-Korbjäger liegt mit knapp über 20 Jahren fast zehn Jahre unter dem der Haarener. Seine Mannschaft sei der komplette Gegenentwurf zum Derbygegner, so Vorbeck. Alt gegen jung, Offensive gegen Defensive, Letzter gegen Erster, Temperament gegen Coolness, oder wie Vorbeck gespannt feststellt: „Das wird ein richtiges Überraschungsei!“

Basketball: U18 der BG Aachen feiert klaren Sieg

Erfolgreiches Wochenende für die Nachwuchsteams der BG Aachen. Die U18 feierte in der Oberliga einen souveränen Erfolg. Auch die U16 und Offene U14 präsentieren sich stark.

BG Aachen – Bayer Dormagen 106:36 (50:13): Die BG ging dieses Spiel sehr schnell an und übte von Beginn an viel Druck auf die Defense des Gastes aus. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich, dass Dormagen kein gleichwertiger Gegner war und das hohe Tempo nicht mitgehen konnte. Mit 50:13 ging man in die Pause. Highlight beim Stand von 99-35 in Halbzeit 2 war 1 Minute vor Schluss der erfolgreiche 3 Punkte Wurf von Tim Rosin, mit dem die 100er Marke überschritten wurde.

U16, OBERLIGA

BG Aachen - Tel. Bask. Bonn II 79:67 (35:37): In einem hart umkämpften Spiel gegen die zweite Mannschaft der Telekom Baskets aus Bonn konnten sich die Aachener durch gute Teamleistung am Ende durchsetzen. Als im dritten Viertel die Leistungsträger beider Teams mit jeweils vier Fouls belastet waren und auf der Bank Platz nahmen wurde klar, dass die bessere Teamleistung den Sieg bringen würde. Dieses Duell entschieden die Jungs von Coach Finger deutlich für sich. Sowohl in der Offensive wie in der Defensive wurde klug zusammengespielt, so dass am Ende ein sicherer Heimsieg zu bejubeln war.

OFF. U14, OBERLIGA

BG Aachen – Erftbaskets 130:44 (70:24): Deutlicher Heimsieg des jüngsten BG-Oberliga-Teams. Mit druckvoller Pressverteidigung, schnellem Umschaltspiel sowie sicherem Abschluss in der Offensive dominierte die U14 der BG Aachen das Gästeteam der DJK Erftbaskets aus Bad Münstereifel deutlich. Starke 70 Punkte in der ersten Halbzeit für die BG Aachen waren Ausdruck der überlegenen Spielweise. Nach schwächerem drittem Viertel, das die Gäste ausgeglichener gestalten konnten, spielte das BG Team auch im vierten Viertel sehenswerten Power-Basketball und gewann deutlich mit 130:44.

BG Aachen mit furioser Aufholjagd

Basketball-Oberligist schlägt Rhöndorf II. 

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BG Aachen – Rhöndorf II 73:69 (27:39): Kevin Vorbecks Befürchtung, dass Rhöndorf weitaus besser ist, als es die Tabelle aussagt, bewahrheitete sich in der ersten Halbzeit. Zwei hochklassige Akteure des Gegners brachten die Aachener Defensive immer wieder in Bedrängnis und zwangen den Aachener Trainer zu einem gewagten Schachzug.

Vorbeck setzte „Kettenhund“ Louis Boldt auf einen der beiden „Störenfriede“ an, „und dann war endlich Ruhe“, nickte der BG-Trainer zufrieden. Seine Mannschaft holte auf und schaffte mit dem 28:14 gewonnenen letzten Viertel vor heimischem Publikum eine furiose Aufholjagd, an deren Ende sich der tiefe Kader der Aachener bezahlt machte. „Ich bin voll zufrieden“, war Vorbeck überglücklich über den fünften Sieg in Folge.

BG Aachen: Rülke (12), C. Lagemann (11), Boldt (10), Bertz, Obradovic (je 9), Elkenhans (7), Wesemann (6), Eka (4), Middeldorf (3), Huesmann (2) 

Bericht (uh)