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Die BG verstärkt sich

Basketball: Aufsteiger holt Alexander Knopf zurück

Aachen

Nur vier Wochen nach dem Aufstieg in die 2. Basketball-Regionalliga hat die BG Aachen bereits mit der Saisonvorbereitung begonnen. Nach dem Motto „Nur der frühe Vogel fängt den Wurm“ kann Trainer Kevin Vorbeck bereits kurz nach dem Mai-Tryout, bei dem potenzielle Neuverpflichtungen vorspielen, den ersten Neuzugang verkünden. Es handelt sich um Alexander Knopf, den „Wunschspieler auf der Drei“, wie Vorbeck betont.

Der 26-Jährige hatte mehrere Saisons zu den Leistungsträgern der BG Aachen gehört, ehe er vor zwei Jahren den Sprung in die 1. Regionalliga zu Grevenbroich wagte. Dort gelang ihm nicht der erhoffte Durchbruch, was sich als Segen für die BG entpuppte. Aufgrund seiner Größe und Qualitäten als Verteidiger eher in Brettnähe beheimatet, wird Knopf in Aachen in der kommenden Saison auf den Flügel ausweichen.

„Er ist ein sehr guter Verteidiger, starker Athlet und hat einen sicheren Wurf“, begründet Vorbeck den Schachzug, der der Position des Small Forward mehr Variabilität geben soll als in der abgelaufenen Saison. Oft musste der BG-Trainer sich da zwischen reinem Werfer und klassischem Verteidiger entscheiden, was ab jetzt Geschichte sein soll. Auch wenn Knopf zuletzt Spielpraxis fehlte, „ist er ein klares Upgrade für uns“, sagt Vorbeck. (uh)

 

Der zehnte Sieg in Folge

Basketball-Oberligist BG Aachen weiter auf Titelkurs

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Frechen – BG Aachen 49:69 (24:30): Gegen den Tabellendritten Frechen tat sich der Oberliga-Spitzenreiter aus Aachen zu Beginn des Spiels schwer. Kevin Vorbecks Spieler nahmen sich nicht die nötige Zeit, um den sich einigelnden Gegner auszuspielen, sondern suchten viel zu früh den Abschluss. Nach der Pause lief es besser, und der Tabellenführer zeigte eindrucksvoll, was ihn in dieser Saison so stark macht.

Mit knallharter Defense, viel Bewegung und schönen Pässen wurde Frechen dominiert und der Weg zum Sieg geebnet. Vorbeck war nach dem zehnten Sieg in Folge „super zufrieden“, was sicher auch daran lag, dass er Personalsorgen auf den großen Positionen doch noch kompensieren konnte und jetzt der Weg für das „Endspiel“ gegen den Leichlinger TV frei ist. Mit nun 34 Punkten führt Aachen vor Leichlingen (30) und Frechen (22) die Tabelle an. Bei noch vier ausstehenden Spieltagen könnte am Samstag, ab 19 Uhr, die Vorentscheidung um die Meisterschaft fallen.

BG Aachen: Lagemann (17), Rin (12), Huesmann (10), Obradovic (8), Grenier (7), Bertz, Elkenhans (je 6), Eka (2), Rülke (1)

 

Zweites „Endspiel“ für Oberliga-Spitzenreiter BG Aachen in Frechen.

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Frechen – BG Aachen: Der wichtige Sieg im Derby gegen Haaren war nur der erste Schritt von dreien, die die BG zum Aufstieg führen sollen. Schritt zwei soll Samstag in Frechen beim Tabellendritten folgen. Bei der BG wissen alle, dass sich eine Aufstiegschance – ohne finanziell aufgepumpten Konkurrenten – kaum noch einmal bieten wird.

Trainer Kevin Vorbeck beschreibt die Stimmung im Training als „sehr fokussiert, aber nicht verkrampft“ und ist guter Dinge, dass auch das zweite „Endspiel“ in Frechen gewonnen werden kann. Es wartet ein Gegner auf die Aachener, der für seine physische Gangart bekannt ist. Vorbeck ist „bester Dinge“, dass seine Jungs zwei Punkte aus Frechen entführen werden.

 

Der Primus behält im Derby die Nerven

Der Basketball-Oberligist BG Aachen setzt sich gegen Haaren durch.

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BG Aachen – Haaren 78:65 (43:25): Eine unterhaltsame erste Halbzeit mit schönen Spielzügen und attraktivem Basketball war die Wiedergutmachung für das Hinspiel, in dem den Zuschauern mehr Krampf als alles andere geboten wurde. Mit nur acht Mann zog Dirk Baumanns Haarener Mannschaft dabei deutlich den Kürzeren und geriet nur Dank der Erfahrung ihrer Einzelspieler nicht vollends unter die Räder.

Erstaunlich entspannt konnte BG-Trainer Kevin Vorbeck sich eine beeindruckende Vorstellung seiner Mannschaft ansehen, die nach 20 Minuten mit 18 Punkten führte und Teambasketball par excellence geboten hatte. Nach der Pause kam der Bruch ins Spiel, da die Haarener der BG in Korbnähe zuzusetzen begannen, während parallel dazu die
Distanzwürfe des Gegners ihr Ziel immer öfter verfehlten.

„Da haben wir uns schon ein wenig schwer getan“, analysierte Vorbeck die Drangperiode der Haarener, bei denen speziell Max Seelis als wuchtiger Point Guard seine physischen Vorteile wiederholt mit Erfolg ausspielte. Der Vorsprung der BG drohte zu Beginn des letzten Viertels in den einstelligen Bereich zu schmelzen – doch Vorbeck zeigte weiterhin keinerlei Nervosität.

„In der Drangperiode der Haarener haben wir uns schon ein wenig schwer getan.“

Kevin Vorbeck,
Trainer der BG Aachen

„Knapp“ sei es schon gewesen, so der Aachener Trainer, der im entscheidenden Moment der Haarener Aufholjagd die Schlüsselspieler der ersten Halbzeit wieder aufs Feld schickte. Gegen das stark aufgelegte BG-Trio Grenier, Huesmann und Middeldorf biss Haaren sich die Zähne aus. Baumanns „Notmannschaft“, wie der Haarener Trainer seine kleine Schar nannte, gab zu keinem Zeitpunkt auf, verlor aber im entscheidenden Moment die Nerven.

So flogen mit Amir Hajdarevic und Frederic Schulz zwei Eckpfeiler der Mannschaft wegen technischer Fouls vom Feld, während ein zuerst schönes, dann hart umkämpftes und zuletzt zähes und von Nickligkeiten geprägtes Derby an der Freiwurflinie unspektakulär zu Ende ging. „Das lief gut“, war Vorbeck nachher zufrieden, während Baumann spürbar sauer „lieber gewonnen hätte“ und mit der Linie der Schiedsrichter haderte.

Aachen: Huesmann, C. Lagemann (je 15), Grenier (12), Rin (11), Rülke (6), Bertz, Obradovic (je 5), Elkenhans, Middeldorf (je 4), K. Lagemann (1) 

Haaren: Milosevic (17), Schulz (12), Hajdarevic (10), Brown, Seelis (je 8), Carnotte (6), Gibreel, Welschhoff (je 2)

 

Gelingt der BG ein Statement?

Der Spitzenreiter der Basketball-Oberliga will gegen Haaren die Nummer 1 der Stadt bleiben

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BG Aachen – Haaren (Sa., 19.00, Hander Weg): Für die BG Aachen könnte die Anspannung kaum größer sein. Die nächsten drei Spiele seien „Endspiele“, wie Kevin Vorbeck betont. Für den Tabellenführer bedeuten drei Siege gegen Haaren, Frechen und Leichlingen den sicheren Aufstieg in die Regionalliga.

Gegen den Stadtrivalen Haaren darf nichts anbrennen. Hatte Vorbeck vor der Saison noch ein flaues Gefühl im Magen, wenn er an die Duelle gegen das Haarener Veteranenteam gedacht hat, ist die Situation aktuell ganz anders. Respektvoll, aber mit breiter Brust führt der Aachener Trainer seine jungen Gipfelstürmer in das Duell: „Es wird ein umkämpftes Spiel wie jedes Derby, aber wir sind der Favorit.“

Haaren mit aufsteigender Form

Haaren habe mit seiner starken Form zu Beginn des Jahres bewiesen, dass es in die Oberliga gehöre, so Vorbeck, fürchten muss Aachen sich dieses Jahr aber vor keinem Gegner. „Ultra heiß auf das Derby sind meine Jungs“, verrät der Aachener Trainer, dessen Ziel für das Heimspiel simpel ist. „Wir wollen ein Statement setzen, dass wir die Nummer eins in der Stadt sind.“

„Trotz unserer Jugend wollen wir uns von abgezockten Haarenern nichts vormachen lassen“, schließt Vorbeck kampfeslustig ab. Wenn das mal keine Steilvorlage für Dirk Baumann ist, der in der Vergangenheit nur zu gerne markige Sprüche in Richtung Gegner losgelassen hat. Doch die Rollen haben sich gewandelt, und der Haarener Coach übt sich in Understatement.

Das knappe und hart umkämpfte Hinspiel kann kein wirklicher Grund dafür sein, Haaren drückt der Schuh woanders. „Selten kam das Prestigeduell zu einem schlechteren Zeitpunkt“, sagt Baumann und verweist auf die „Personalseuche“, die sein Team heimgesucht habe. „Ob wir Aachen ärgern können, hängt stark davon ab, wer gesund ist.“ Ob Baumann blufft und als Underdog die Sensation schaffen will, wird sich Samstag in Laurensberg zeigen.

 

Die BG-Männer feiern achten Sieg in Folge.

Rhöndorf II – BG Aachen 53:79 (20:40): Zu Beginn spürten Kevin Vorbecks Jungs deutlich, dass Rhöndorf nach den jüngsten Verstärkungen alles andere als ein Abstiegskandidat ist. Im zweiten Viertel brachte der Tabellenführer aus Aachen den Gegner dann aber mit seinem extrem hohen Tempo ins Schwitzen und kassierte selbst nur fünf Punkte.

„Das war schon stark, wie die Aufbauspieler Regie geführt haben“, war Vorbeck entzückt von der Vorstellung seiner Spieler. Als im dritten Viertel Flügelspieler Christian Lagemann aufdrehte und satte 19 Punkte erzielte, war das Spiel entschieden. „Wir haben dominiert“, betonte der Aachener Coach, für den der achte Sieg in Folge vor der Karnevalspause zum „psychologisch perfekten Zeitpunkt“ kam.

Aachen: C. Lagemann (21), Bertz (16), Rin (11), Rülke (7), Huesmann (6), Elkenhans (5), Grenier, Middeldorf (je 4), Obradovic, Wesemann (je 2), K. Lagemann (1) 

 

BG Aachen vor „hartem Spiel“.

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Rhöndorf II – BG Aachen: Mit einer Machtdemonstration gegen SW Köln hat die BG Aachen am vergangenen Spieltag ein weiteres Ausrufezeichen in einer bislang fast perfekten Saison gesetzt. Den Aufstieg in die Regionalliga fest im Visier, gilt für Kevin Vorbecks Mannschaft weiter die Maxime: „Bloß nicht stolpern.“

Auf dem Papier sollte das gegen Abstiegskandidat Rhöndorf kein Problem sein, doch sorgte das Kellerkind der Oberliga mit zuletzt zwei Siegen in Folge für ein Aufhorchen in Aachen. „Wir sind gewarnt“, zeigt Vorbeck sich gewappnet, „das wird ein hartes Spiel.“ Rhöndorfs Verstärkungen der vergangenen Wochen setzt der Aachener Trainer „die volle Kapelle“ entgegen. „Wenn wir spielen wie gegen Köln, mache ich mir keine Sorgen!“

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