Die BG Aachen erwischt einen gebrauchten Tag

Basketball: Das Team von Trainer Kevin Vorbeck kassiert eine 61:66-Pleite im Aufsteigerduell gegen Stürzelberg

2. REGIONALLIGA

BG Aachen – Stürzelberg 61:66 (26:36): Ganz anders hatte Kevin Vorbeck sich das Heimdebüt seiner Korbjäger in der Regionalliga vorgestellt. Dabei bot der BG-Trainer dieselbe Starting Five gegen Stürzelberg auf, die vergangenen Samstag in Wuppertal für Furore gesorgt hatte. Einen unansehnlichen Fehlstart konnte sie nicht verhindern – inklusive 0:7-Rückstand, Airballs und „einer Nervosität“, die Vorbeck später fast die Sprache verschlug.

Zur Halbzeit hatte Aachen lediglich 26 Punkte erzielt und war meilenweit davon entfernt, das Spiel noch einmal drehen zu können.

Im dritten Viertel plätscherte das Duell der beiden Aufsteiger vor sich hin, der Rückstand blieb unverändert. „Ich wusste, dass es nochmal knapp werden würde“, sagte Vorbeck. Unter der Führung Felix Huesmanns, der als einer der wenigen Normalform erreichte, schmolz der Rückstand. In Minute 37 lag Aachen nur noch vier Punkte zurück.

Hätten Vorbecks Spieler nicht an der Freiwurflinie gleich reihenweise Nerven gezeigt, wäre der Ausgleich längst da gewesen. Stürzelberg behielt die Ruhe und zog nach einem Dreier plus weiteren Korblegern mit zehn Punkte davon. Mit nur noch zwei Minuten Spielzeit feuerte Aachen aus allen Rohren und konnte sich erneut nach Kai Lagemanns Präzisionswürfen auf vier Punkte herankämpfen.

Am Ende blieb es ein gebrauchter Tag für die BG, für die Point Guard Jan Richter zur tragischen Figur wurde: Lediglich einer seiner drei Freiwürfe fand zehn Sekunden vor Ende der Partie ihr Ziel und ließ Stürzelberg jubeln. „Ich bin sprachlos“, rang Huesmann um Worte, „wir waren einfach nicht konzentriert.“ Vorbeck war sichtbar angefressen: „Ganz klar: Wir hätten gewinnen müssen. So habe ich mein Team nicht wiedererkannt.“

Bericht: Ulrich Huppertz

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