BG Aachen – RheinStars Köln 3 65:59 (30:27)

Wie schon im Vorbericht erwähnt war bis zum TipOff nicht klar wer die Aufbauposition besetzten kann. Der erkältete Christian Schröder gab während der Aufwärmphase grünes Licht, dass ein paar Minuten auf dem Feld möglich sind. Jan Vincent Richter stieg unter der Woche, nach langer Verletzung, wieder ins Training ein - aber es war klar, dass die Spielzeit erst einmal auf wenige Minuten beschränkt wird, um kein Risiko einzugehen.

Anscheinend hatten viele Spieler die Hinspielniederlage vergessen und waren mental noch nicht wieder im Ligamodus. Grobe Nachlässigkeiten hinten wie vorne sorgten für eine 7 Punkte Führung des Gegners. Erst gegen Ende des Viertels stabilisierten sich die Kaiserstädter und kamen mit einem 7 – 0 Run wieder in Schlagdistanz. So hieß es folgerichtig am Ende des 1. Viertels 10:13.

In der Viertelpause gab es deutliche Worte des Trainers und die Mannschaft war zumindest offensiv im Spiel angekommen. Man nutze die eigenen Größenvorteile und es wurde deutlich geduldiger gespielt als zu Beginn. Auch die Distanzwürfe saßen und es sah nun halbwegs nach Basketball aus. In der Defense stimmte es trotzdem nicht und so konnte man zwar in Führung gehen, aber nicht schon vorentscheidend absetzten. Deshalb stand es zur Halbzeit nur 30:27.

Nach dem Pausentee schafften es die BGler nun häufiger an die Freiwurflinie zu gehen, ließen aber auch dort zu viele Punkte liegen. Anstatt den Sack endgültig zu zu machen schalteten die Aachener wieder einen Gang zurück. Die Defense war zwar oft an den Kölnern dran, diese verwandelten aber trotzdem ihre Würfe aus allen Lagen und so ging es nur mit einer hauchdünnen Führung in die letzten 10 Minuten. Stand Ende 3. Viertel 46:44.

Der zuvor mit Foulproblemen belastete und auf die Bank versetzte Michael Rin konnte sich nun austoben und verbuchte 10 seiner 15 Punkte im letzten Viertel. In Minute 38 führten wir bereits mit 64:52 und so wurde nochmal durchgewechselt und jeder Spieler kam zum Einsatz.

Fazit:
Trotz des Sieges und zumindest am Ende teilweise sehr schönen Kombinationen darf man auf keinen Fall zufrieden sein. Um nächste Woche gegen Frechen bestehen zu können bedarf es einer enormen Leistungssteigerung.

Scorer:
Felix Huesmann (10), Michael Rin (15), Patrick Rülke (12), Kai Lagemann (5), Christian Lagemann (9), Henrik Bertz (3), Lukas Heyer (6), Jan Richter(3), Louis Boldt (2)